„Wir bedeuten ihnen nichts“

„Wir bedeuten ihnen nichts“

Pater Jacques Mourad feiert Gottesdienst in Syrien. Der Leiter des Klosters von Mar Elian in Syrien war fünf Monate lang in Raqqa in den Händen des „Islamischen Staats“ in Syrien. Ende 2015 kam er frei – mit der Hilfe eines muslimischen Freundes und eines syrisch-orthodoxen Priesters.  Foto: Kirche in Not

Wo bleibt der Aufschrei ­angesichts der Christenver­folgung im Nahen Osten, fragte der Theologe Michael Diener im ZDF-Gottesdienst (zur Sendung). Christen im Westen nähmen das Leid ihrer Geschwister etwa in Syrien und Irak eher stillschweigend zur Kenntnis. Das darf nicht so bleiben, fordert der Chef der deutschen Evangelikalen und Pietisten, der auch ­Mitglied im Rat der EKD ist.

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Weitere Meldungen

Wollenberg mit neuem Kirchturm

Wollenberg mit neuem Kirchturm

Nach knapp viermonatiger Bauphase wird die Wollenberger Dorfkirche im ­Kirchenkreis Oderland-Spree am 26. August, um 10 Uhr feierlich bekrönt. Ende April hatte ein Kran das Turmdach und den Glockenstuhl einschließlich Glocke entfernt und neben die Kirche gesetzt. Wo sich der Kirchturm eigentlich befand, klaffte ein tiefes Loch. Die Kosten von 160.000 Euro wurden getragen vom Förderverein, Kirchenkreis Oderland-Spree, der Landeskirche, der KiBa-Stiftung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. 2013 hatte sich der Förderverein „Feldsteinkirche Wollenberg“ gegründet, damit die Kirche langfristig saniert werden kann. Nachdem der erste Bauabschnitt nun abgeschlossen ist, steht als nächstes die Sanierung des Kirchenschiffs an.

Ein herzlicher Abschied

Ein herzlicher Abschied

Dankbar für ihre Arbeit und etwas wehmütig verabschiedete das Berliner Missionswerk am 19. August drei Mitarbeitende. Mit dabei waren Generalsuperintendentin Heilgard Asmus und der frühere Ratsvorsitzende ­Nikolaus Schneider. Barbara Killat (Landespfarrerin für Migration), lernt und ­arbei­tet künftig in New York. Pfarrer Michael Weeke (links – Seelsorger Flüchtlingskirche) geht in den Ruhestand und Pfarrer Wolfgang Iskraut (Osteuropareferent) wechselt zur Gefängnisseelsorge nach Cottbus. Lebewohl und Auf Wiedersehen!
Foto: G. Herzog

Wenn das Rentnerdasein traurig macht

Wenn das Rentnerdasein traurig macht

Viele Menschen fühlen sich nach ihrem Renteneintritt ausgebremst. Sie haben Probleme, ihrem Leben einen Sinn zu geben, und fallen in ein Loch. Nach Untersuchungen der Deutschen Depressionshilfe in Leipzig sind manifeste Depressionen bei Menschen über 70 Jahren nicht häufiger als bei jüngeren. Zwei- bis dreimal häufiger als in der übrigen Bevölkerung sind allerdings leichtere Depressionen oder solche, bei denen nicht alle Symptome vorliegen. Alarmierend sei der äußerst geringe Anteil von Patienten über 60 Jahren an der Psychotherapie mit gerade einmal sechs Prozent. Text und Foto: epd

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Aktuelle Ausgabe: 35/2016

Artikel

Auf in den GKR

Auf in den GKR

Foto: epd

Bald heißt es wieder: Kreuze setzen. Nicht nur im September, sondern auch im November bei den Gemeindekirchenratswahlen im Sprengel Berlin und wenig später in den Sprengeln Potsdam und Görlitz. Wer jetzt noch nach der Chance haschen möchte, ganz vorne mitzumischen, sollte sich ranhalten. Noch bis zum 12. September besteht die Möglichkeit, sich als Kandidat aufstellen zu lassen. Doch wie genau läuft das eigentlich ab? Und welche Voraussetzungen muss man erfüllen? Das wollten wir von EKBO-Juristin Heike Koster wissen. Warum sie kandidieren, erzählten uns Klaus-Dieter Graf aus Perleberg und Kira Fischer aus Teltow. 

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„Ich hatte oft den Mut, Ja zu sagen“

„Ich hatte oft den Mut, Ja zu sagen“

Foto: Sabine Kuschel

„Es ist kein binnenkirchliches Ereignis, sondern auch ein säkulares“, sagt Margot Käßmann. Die Theologin spricht vom bevorstehenden Reformationsjubiläum. Dieses soll über die Kirchhöfe und sogar über Landesgrenzen hinaus Menschen erreichen. Das klingt nach einem hochgesteckten Ziel. Was dabei schiefgehen kann und was es noch zu tun gibt, erzählte Margot Käßmann im Gespräch mit Sabine Kuschel in einem Berliner Restaurant. Auch Persönliches kam zur Sprache. Etwa der Umgang mit dem Älterwerden und das „Okaysein“ des eigenen Sterbens. 

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Reformation und Kirchenlied

Reformation und Kirchenlied

Foto: Wikipedia

Die Reformation hat das ­Kirchenlied nicht erfunden, aber sie hat es neu entdeckt: als Medium zur Verbreitung der neuen Lehre von der Rechtfertigung aus Gnade und als eine Verkündigungsform im Gottesdienst. ­Besonders dieser zweite ­reformatorische Anspruch an das Kirchenlied, Glaubens­äußerung einer mündigen Gemeinde zu sein, stellt bis ­heute eine immer wieder neu zu bewältigende Herausforderung dar. Britta Martini schreibt für den Glaubenskurs Diakonie.

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Sprachgenie und Kartoffelheld

Sprachgenie und Kartoffelheld

Nur einen Monat war der Deutsche Karl Gützlaff Missionar in Süd­korea. Doch eine Gesellschaft hält die Erinnerung an diesen ersten protes­tantischen Missionar wach. Sie erwarb für einen Karl-Gützlaff-Park eine Kopie der Kirchen­skulptur „Wandering Church“ am Berliner Beth­lehms­kirchplatz. Pfarrer Ulrich Schöntube war in Südkorea ­dabei, als sie enthüllt wurde.

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