Lebensmittel retten

Lebensmittel retten

 Foto: Comfreak/CC0

Jede*r Deutsche wirft in einem Jahr durchschnittlich 80 Kilogramm verzehrfähige Lebensmittel in den Müll. Lebensmittelverschwendung fasten – dazu laden die kirchliche Klimafastenkampagne, die Deutsche Umwelthilfe und der Verein foodsharing in der Fastenzeit ein. Bis Ostern den eigenen Umgang mit Lebensmitteln genau beobachten, das Bewusstsein schärfen und reflektieren, wie man sein Konsumverhalten ändern kann. foodsharing fordert zudem ­einen ­gesetzlichen Wegwerfstopp für Supermärkte.

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Weitere Meldungen

Kirche des Monats: Dorfkirche Rossow

Kirche des Monats: Dorfkirche Rossow

Hannover/Rossow/epd Die Dorfkirche Rossow (Kirchenkreis Wittstock-Ruppin) ist die „Kirche des Monats März 2019“ der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler (KiBa). Die Sanierung des Feldsteinbaus aus dem 16. Jahrhundert wird mit 20000 Euro gefördert. Die Dorfkirche zeichnet sich besonders durch einen mittelalterlichen Schnitzaltar aus, der eine Kreuzigungsszene und darüber die Krönung der Maria, eingerahmt von den zwölf Aposteln, zeigt. Der Altaraufsatz gehörte bis zur Reformation vermutlich in den Havelberger Dom. Foto: Hans G. Oberlack/CC BY-SA 4.0 (via wikimedia)

"Woche der Brüderlichkeit" startet am 10. März

"Woche der Brüderlichkeit" startet am 10. März

Nürnberg/epd Die „Woche der Brüderlichkeit“ steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mensch, wo bist Du? Gemeinsam gegen Judenfeindlichkeit“. Zur bundesweiten Eröffnungsfeier am 10. März erwartet die Stadt Nürnberg auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. In ganz Deutschland gibt es Veranstaltungen zum Jahresthema. Die Buber-Rosenzweig-Medaille wird traditionell zur Eröffnung verliehen – sie geht in diesem Jahr an die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) und das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC). Foto: promo

Interreligiöser Toleranz­wagen beim Karneval

Interreligiöser Toleranz­wagen beim Karneval

Hamburg/epd Trotz stürmischen Wetters feierten Hunderttausende Jecken und Narren am Rosenmontag in den Karnevalshochburgen. In Düsseldorf war am 4. März auch die Kirche mit einem eigenen Wagen dabei. Den zehn Meter ­langen „Toleranzwagen“ hat der ­Wagenbauer Jacques Tilly ­gestaltet. Der interreligiöse Wagen mit Mitgliedern der evangelischen und ­katholischen ­Kirche, der jüdischen ­Gemeinde und des lokalen ­Verbandes muslimischer Gemeinden erhielt von den Jecken am Straßenrand viel ­Applaus. Foto: Hans-Jürgen Bauer/epd

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Aktuelle Ausgabe: 12/2019

Artikel

„Menschenfeindlichkeit hat in der Kirche keinen Platz“

„Menschenfeindlichkeit hat in der Kirche keinen Platz“

Bischof Markus Dröge. Foto: epd

„Die Kirche siebt ihre Leute“ und „Gesinnungsschnüffelei“ titelten ­Schlagzeilen der Medien kurz nach Erscheinen der EKBO-Hand­reichung der Kirchenleitung für ­Gemeindekirchenräte und Kreis­kirchenräte in der vergangenen Woche. Sie nennt Kriterien für den Ausschluss vom Ältestenamt wegen menschenfeindlichen Verhaltens. Etwa wenn ein Kandidat oder eine Älteste Mitglied ist in einer „Gruppierung, Organisation oder Partei, die menschenfeindliche Ziele verfolgt“ oder diese unterstützt. Um diese sogenannte ­Extremismusklausel war die Grundordnung auf Beschluss der ­Synode bereits 2013 ergänzt worden (Artikel 19 Grundordnung). Die Journalistin und ­Pfarrerin Johanna Friese sprach über die ­Kriterien und das Medienecho mit Bischof Markus Dröge.

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There’s no Plan(et) B!

There’s no Plan(et) B!

„Die Zeit rennt, ihr pennt“ steht auf den Transparenten der Schüler*innen. Sie wollen Druck machen bei Politiker*innen und Erwachsenen. Foto: Tschepe-Wiesinger

Weltweit streiken Schülerinnen und Schüler derzeit für eine bessere Klimaschutzpolitik. Auch die Evangelische Schule Berlin-Friedrichshain ist mit dabei. Nora Tschepe-Wiesinger berichtet.

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Mit dem ganzen Körper sprechen

Mit dem ganzen Körper sprechen

In den Gehörlosengemeinden entwickeln sich eigene Formen für die Gottesdienstgestaltung, zum Beispiel im Gebärdenchor. Foto:  Ron Franke/epd

Vor vielen Jahren absolvierte Roland Krusche sein Spezialvikariat in der Gehörlosenseelsorge. Die „seltsame Sprache mit den Händen“ fand er so schön, dass er ganz in die Gehörlosenseelsorge wechselte. In Berlin leben zwischen 7000 und 8000 Gehörlose. Rund 3000 Gehörlose zählen sich zur Gehörlosengemeinde der EKBO, die Hälfte davon lebt in Brandenburg. Ohne Augen geht hier gar nichts. Zum Sonntag Okuli (deutsch Augen) sprach Barbara Manterfeld-Wormit mit Roland Krusche über Gebärdenpoesie, die Heilung von Taubstummen in der Bibel und wie Gebärdensprache gelernt werden kann.

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Klimafasten: Was ist verfügbar?

Klimafasten: Was ist verfügbar?

Foto: Kevin McCutcheon/unsplash

Wie viel brauchen Sie, um im Leben im Einklang mit sich selbst, Ihren Mitmenschen und der Umwelt zu sein? Die Fastenaktion "So viel du brauchst" lädt in diesem Jahr wieder ein, über den Tellerrand zu schauen und zu erleben, wie wohltuend es sein kann, Überflüssiges über Bord zu werfen und damit auch das Klima zu schützen. Auch unsere Redakteurin Friederike Höhn ist in diesem Jahr wieder mit dabei. In der dritten Woche legt sie den Fokus auf ihre Ernährung.

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Wirklich für alle?

Wirklich für alle?

Foto: epd

Krampfende Hände lassen sich schwerer falten. Mit einer Sprachstörung lässt es sich schwerer singen. Doch keine körperliche oder geistige Einschränkung darf von der Kommunikation mit Gott abhalten. Inklusive Gottesdienste sind ein Thema, das an Bedeutung zunimmt. Aber was macht einen Gottesdienst inklusiv? Schließlich sieht man nicht bei jeder Andacht eine Gebärdendolmetscherin neben der Kanzel. Ein Artikel von Christina-Maria Bammel und Clemens Bethge.

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