Den Israel-Sonntag häufiger feiern

Den Israel-Sonntag häufiger feiern

Rabbinerin Alina Treiger. Foto: epd

Der Israel-Sonntag ist der Tag des Kirchenjahres, der das Verhältnis zwischen Christen- und Judentum in den Vordergrund rückt. Doch reicht ein Tag dafür aus? Dem Leiter des Instituts Kirche und Judentum, Christoph Markschies, ist das zu wenig. Er bedauert, dass viele Christen zum ersten Teil ihrer Bibel, dem Alten Testament, nur wenig Bezug haben. Markschies wünscht sich mehr Israel-Sonntage und hin und wieder einen Rabbiner oder eine Rabbinerin auf der Kanzel. 

Ausgabe kaufen und Artikel lesen 

 

Weitere Meldungen

Weltküche in Lübben

Weltküche in Lübben

Junge Männer, die aus Eritrea nach Deutschland geflohen sind, haben am vergangenen Sonntag (24.07.) in der Kirchengemeinde Lübben gekocht. „Weltküche“ nennt sich diese kulinarische Begegnung, die von der Kirchengemeinde bereits zum zweiten Mal organisiert wurde. Syrer, Tschetschenen und andere halfen beim Aufstellen von Tischen und Bänken und weiteren Vorbereitungen. Dass Lasagne in Eritrea ein typisches Gericht ist, hätten viele nicht vermutet. Das nächste Mal wird im Lübbener Gemeindehaus am 11. September zur „Weltküche“ eingeladen. Dann wird dort bulgarisch-albanisch gekocht, kündigt Pfarrer Olaf Beier an.
Text und Foto: Birgit Keilbach

Auf dem Weg nach Krakau

Auf dem Weg nach Krakau

29 Radfahrer aus der Nähe von Annecy in Frankreich und sieben Radfahrer aus der Nähe von Aschaffenburg machten in der vergangenen Woche Rast in der CVJM Pilger-Herberge „Peregrinus“ in Görlitz. Ziel der Gruppe war Krakau, wo vom 26. bis zum 31. Juli der Weltjugendtag stattfindet und das die Gruppe am Dienstag erreichen wollte. Mehr als eine halbe Million Pilger aus 187 Staaten sind angemeldet. Auch Papst Franziskus wird erwartet.    
Text und Foto: Raphael Schmidt

Ora et labora

Ora et labora

100 Konfirmanden aus dem Kirchenkreis Barnim lebten in der vergangenen Woche zwei Tage lang das Motto der Zisterzienser „ora et labora“ im Kloster Chorin – und verrichteten mönchische Tätigkeiten wie Ziegel herstellen, Schmieden, Fischen, Schnitzen, Schreiben, Fenster gestalten, Meditation, etc. Alle drei Stunden läutete die Glocke und rief zum Stundengebet in den Chorraum der Klosterkirche. Geschlafen wurde im Kreuzgang.
Text: Andreas Lorenz, Foto: Albrecht Preisler

Abonnieren Sie dieKirche als ePaper!

Bestellen Sie dieKirche bequem als ePaper. Günstig und einfach per PDF in ihr E-Mail-Postfach, jede Woche neu.

Jetzt bestellen

Aktuelle Ausgabe: 31/2016

Artikel

Endlich traditionell leben

Endlich traditionell leben

Max Solomonik und Johanna Melchior stehen an dem vom Cottbuser Holzkünstler Wieland Eschenburg entworfenen Thorastein. Auf der Tür vor der Thora ­befindet sich eine Mosaiksilhouette der früheren Cottbuser Synagoge. Foto: Marion Hirche

Die christlich-jüdische Zusammenarbeit läuft in Cottbus sehr gut.

Von Marion Hirche

Weiterlesen …

Die Ware Wohnraum

Die Ware Wohnraum

Foto: epd

Die Ware Wohnung ist in vielen Großstädten zu einem blühenden Wirtschaftszweig herangewachsen. Gut für die einen, schlecht für die anderen. Steigende Mieten und die regelrechte Vertreibung derer, ohne goldenen Löffel im Mund, sind oft die Folgen von Luxussanierungen. Doch nicht jeder nimmt das einfach so hin. Die Hausbesetzung in der Rigaer Straße 94 in Friedrichshain ist derzeit ein großes Thema in den Medien. Thomas-Dietrich Lehmann, Gefängnisseelsorger und früherer Aktivist in der Hausbesetzerszene, über die Rolle der Kirche inmitten der Streithahnenkämpfe.  

Ausgabe kaufen und Artikel lesen

Martin Bucer

Martin Bucer

Foto: Jean-Pierre Siefer, Paroisse Protestante Weitbruch

Als Studierender erlebte ­Martin ­Bucer in ­Heidelberg ­einen Mönch aus Sachsen, der mutig die herrschende Theologie angriff. ­Diese ­Begegnung mit Martin Luther veränderte sein Leben. Stephen Buck­walter, wissenschaftlicher Mit­arbeiter in der Martin-Bucer-Forschungsstelle, schreibt über ihn.

Ausgabe kaufen und Artikel lesen

Ein Affe und drei Frösche sind ein Kamel

Ein Affe und drei Frösche sind ein Kamel

Foto: Raphael Schmidt

Ein neunjähriger Pfarrer? Ja, das gibt es. In der Görlitzer St.-Nikolaus-Kirche. Na gut. Bis zur offiziellen Ordination hat Daniel noch ein paar Jahre vor sich. Doch in der Zeltkirche der Kinderstadt Görlitz hielt er den Gottesdienst kirchenfachmännisch. Über 100 Kinder aus Polen und Deutschland konnten sich in der Kinderstadt ein paar Tage lang in verschiedenen Berufen ausprobieren. Raphael Schmidt unternahm einen 1-Tages-Trip durch die Mikrometropole.

Ausgabe kaufen und Artikel lesen