Zeit für mehr Ehrlichkeit

Zeit für mehr Ehrlichkeit

Die Jüdische Gemeinde Berlin rief im April zu der Solidaritätskundgebung „Berlin trägt Kippa“ auf. Foto: epd

In Deutschland stoßen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger immer wieder auf Gleichgültigkeit, Unwissen und Intoleranz, auch von Seiten der evangelischen Kirche. Die jüdische Gemeinde beklagt, dass antisemitische Vorfälle nicht ausreichend ernst genommen werden. Was muss getan werden? Rabbiner Andreas Nachama, Jüdischer Präsident des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, mit einem Titelkommentar.

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Weitere Meldungen

Klimapilger pausieren in Rohne

Klimapilger pausieren in Rohne

Die Klimapilger sind seit dem 9. September unterwegs und seit dem 4. November im Gebiet der Landeskirche. Am vergangenen Montag erreichten etwa 20 von ihnen das Kirchspiel Schleife/Slěpe im Kirchenkreis Schlesische Oberlausitz. Sie wurden herzlich in der Begegnungsstätte „Njepila Hof“ in Rohne/Rowne empfangen. Auf dem alten Bauernhof, jetzt als Museum genutzt, hatte man ihnen zu Ehren einen sorbischen Abend gestaltet. Der ökumenische Pilgerweg für Klima­gerechtigkeit führt in dieser Woche weiter durch das Lausitzer Braunkohlerevier und entlang der braunen Spree. Mitpilgern ist weiterhin möglich. Alle Informationen hier: www.klimapilgern.de
Text und Foto: Stefanie Krautz

Kundgebung für ein weltoffenes und tolerantes Berlin am 9. November

Kundgebung  für ein weltoffenes und tolerantes Berlin am 9. November

Das Berliner Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin ruft am 9. November, 18 Uhr im Spreebogenpark (Berlin-Mitte) alle Menschen auf, gemeinsam die Stimme für einen verantwortungsvollen Umgang mit der deutschen Vergangenheit zu erheben und für ein weltoffenes, solidarisches Berlin einzustehen. Anlass für unsere Kundgebung ist ein angemeldeter rechtsextremer Aufmarsch am Jahrestag der Pogromnacht 1938.
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Gottesdienst zum Reformationstag in Wittenberger Schlosskirche

Gottesdienst zum Reformationstag in Wittenberger Schlosskirche

Die Lutherstadt Wittenberg hat zum Reformationstag am Mittwoch, 31. Oktober, ein großes Reformationsfest gefeiert. Mehrere Festgottesdienste in der Schlosskirche und in der Stadtkirche zählten zu den Höhepunkten des Feiertages in der Lutherstadt. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, warb in seiner Predigt in der Schlosskirche für eine neue "Welle der Zuversicht" angesichts gesellschaftlicher Unsicherheiten. An die Wittenberger Schlosskirche soll Martin Luther (1483-1546) am 31. Oktober 1517 seine 95 kirchenkritischen Thesen angeschlagen haben.verstoßen.
Text und Foto: epd

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Aktuelle Ausgabe: 45/2018

Artikel

Die Kirche macht keine Revolution!

Die Kirche macht keine Revolution!

Bewaffnete Spartakisten ziehen im Januar 1919 durch eine der Straßen Berlins: Anfangs verläuft die Revolution relativ friedlich. Nach dem weit-gehend unblutigen Zusammenbruch des alten Herrschaftssystems kommt es jedoch im Januar und in den Folgemonaten zu einer Radikalisierung. Die linksextremen Spartakisten wollen eine Entscheidung gewaltsam auf der Straße erzwingen. Foto: akg-images/epd 

Als im November 1918 die Revolution begann, die gekrönten Häupter des Reiches stürzten und die Republik ausgerufen wurde, stand all das für die meisten protestantischen Theologen und Pfarrer im Widerspruch zur göttlichen Ordnung. Und die Revolutionäre waren meist auch keine Kirchenfreunde. Doch mit der Weimarer Verfassung standen die Kirchen 1919 plötzlich doch als Gewinner der ersten deutschen Demokratie da. Wie war es dazu gekommen? Ein Artikle von Friederike Höhn.

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Erinnern gehört zur Demokratie

Erinnern gehört zur Demokratie

Das Plakatmotiv zum Gedenkweg zeigt den Davidstern aus gebrochenem Glas. Plakat: Kakoii

Die evangelische Kirche soll zu ihren Fehlern stehen und dazu beitragen, dass sie sich nicht wiederholen, sagt Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein. Deshalb ruft sie mit anderen anlässlich von 80 Jahre Novemberpogrom am 8. November zu einem Gedenkweg in Berlin-Mitte auf. Gunnar Lammert-Türk sprach mit ihr darüber.

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Agende und Perikopenordnung

Agende und Perikopenordnung

In ihrer Anordnung im Regal haben die Evangelischen Gesangbücher auch eine gewisse Ordnung. Foto: Uwe Baumann

Die Agende ordnet den gottesdienstlichen Ablauf, lässt der Liturgin aber auch die situative Freiheit für persönliche Ideen. Ilsabe Alpermann, Leiterin die Arbeitsstelle Gottesdienst im Amt für kirchliche Dienste in Berlin schreibt für unseren "Alles predigt"-Kurs.

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Schokoladenpulver für den Frontsoldaten

Schokoladenpulver für den Frontsoldaten

„Zähneputzen im Kaffeetopf schmeckt doch nicht. (...) In 3 Wochen geht es ins Feld als Kanonenfutter wie die Unteroffiziere sagen.“ Brief von Georg Hobbing an seine Eltern vom 25. Februar 1915. Foto: Markusgemeinde Berlin-Steglitz/Dagmar Rossow

Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. Die Markusgemeinde in Berlin-Steglitz hat eine Ausstellung mit Erinnerungen der Familien aus dem Kiez zusammengestellt. Friederike Höhn berichtet.

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