Kein Eis für Kinder

Kein Eis für Kinder

Foto: pixabay.com

Ist ein Weihnachtsbaum unnötiger Luxus? Buntstifte und ein Eis am Stil für die Sprösslinge ebenfalls? Schaut man sich den neuberechneten Hartz-IV-Regelsatz für 2017 an, scheint einem ein Ja als Antwort verkauft zu werden. Zwar werden die Sätze angehoben, Kinder bis sechs Jahre gehen dabei aber leer aus. Maria Loheide vom Sozialen Vorstand der Diakonie Deutschland wünscht sich eine eigenständige Grundsicherung für die Kleinen. Im Titelkommentar kritisiert sie die „fragwürdigen“ Methoden der Neuberechnung. 

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Religionsvertreter beten in Assisi für den Frieden

Religionsvertreter beten in Assisi für den Frieden

Papst Franziskus traf beim interreligiösen Friedenstreffen in Assisi am Dienstag (20.09.) mit Bischof Markus Dröge zusammen. Dort beteten 500 Religionsvertreter und Gläubige aus aller Welt für den Frieden. Dröge forderte einen entschiedenen Kurs gegen Rechtpopulismus. Auch in Deutschland gebe es eine Minderheit, die versuche, „Stimmung gegen Fremde zu machen, unser Land abzuschotten und die Zukunft in einem neuen Nationalismus zu suchen“, warnte Dröge. Gegen solche Tendenzen müssten die Chancen des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Kultur und Religion deutlich gemacht werden.
Foto: privat, Text: epd/dk

Posaunenschall für die Gäste

Posaunenschall für die Gäste

„Hier stehe ich!“ – unter diesem Motto fand in der Wittenberger Stadtkirche am 18. September – zwei Monate nach der Fusion – der erste Kreiskirchentag des Kirchenkreises Prignitz statt. Musik des Evangelischen Posaunenchores Perleberg erklang und das Kinder-Musicals „Luther“ sowie das Stück „Die Heilung des Gelähmten“ zogen Publikum an. Oberkonsistorialrätin Christina-Maria ­Bammel hielt die Festpredigt. „Sie schlossen sich zusammen, in Rekordzeit – und damit kommt wieder was in Bewegung“, sagte sie. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ rund um die Kirche stellten sich diakonische Träger und Arbeitsbereiche des Kirchen­kreises vor.
Text und Foto: Kerstin Beck

Demonstration gegen den "Marsch für das Leben" in Berlin

Demonstration gegen den "Marsch für das Leben" in Berlin

Rund 1.500 Menschen haben am Samstag (17.09.) in Berlin gegen den "Marsch für das Leben" von rund 4.500 christlichen Abtreibungsgegnern demonstriert. Sie warfen ihnen religiöesen Fundamentalismus vor. Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung fordert "den uneingeschränkten Zugang zu einem legalen Schwangerschaftsabbruch". Die Frauenrechtsorganisation "Terre des Femmes" plädierte für "ein klares Zeichen für sexuelle Emanzipation". Befürwortet wurde der Marsch für das Leben unter anderem von der katholischen Kirche.
Text und Foto: epd

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Aktuelle Ausgabe: 39/2016

Artikel

Allgemeines Priestertum

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Foto: storm/Fotolia.com

„Wir sind Papst!“ – Erinnern Sie sich noch an diese oft durch den Kakao gezogene Bild-Schlagzeile nach der Wahl Joseph Ratzingers (2005)? Ein Schmunzeln lässt sich dabei schwer verkneifen. Doch bezöge sich dieses „Wir“ nicht auf uns als Deutsche, sondern auf uns als Getaufte, würde Martin Luther den Ausruf wohl unterschreiben. „Denn was aus der Taufe gekrochen ist, das kann sich rühmen, dass es schon zum Priester, Bischof und Papst geweihtsei...“ (zur kompletten Schrift). Sind wir also wirklich Papst? Wie Luthers Satz gemeint ist, erklärt Ellen Ueberschär. 

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Ventil für verwundete Seelen

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Foto: Steffen Giersch

Ein verstorbenes Kind lässt sich nicht zurück ins Leben malen. Doch Farben können dabei helfen, den Verlust zu verarbeiten. Jutta Czapski ist Kunsttherapeutin in der Berliner Björn-Schulz-Stiftung. Sie begleitet trauernde Eltern und Geschwister. Ein Beruf für schwache Nerven ist das nicht. Und doch gibt er auch ihr selbst Kraft. Sibylle Sterzik sprach mit ihr über dasSchmerzmittel Kunst. 

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Das große Leuchten

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Foto: Florian Holzherr/Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte

Die Lichtinstallation des ­amerikanischen Künstlers ­James Turrell zieht Besucher in Scharen in die kleine ­Kapelle auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte. Ulrike Mattern sah sie sich an.

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