Rein. Raus. Aus?

Rein. Raus. Aus?

Foto: epd

Die Mitgliederzahl der evangelischen Kirche sinkt. Das ist nichts Neues. Immer wieder müssen Gemeinden gegen Austrittswellen anschwimmen. Doch bringt es uns weiter, nur an der Oberfläche drauflos zu rudern? Uwe Baumann taucht der Problematik auf den Grund. Seine Erkenntnis: Es geht längst nicht mehr allein um den Erhalt kirchlicher Strukturen. Sondern um viel tiefer Liegendes.

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Weitere Meldungen

391 Kilometer gepilgert

391 Kilometer gepilgert

In der vergangenen Woche endete das Landesjugend-Pilgercamp auf dem Domplatz in Havelberg. Nach 291 Kilometern mit dem Rad und etwa 100 Kilometern zu Fuß und auf dem Wasser kamen die 230 Jugendlichen zur Abschlussveranstaltung mit Taizé-Andacht und Konzert zusammen. Es wurde geradelt, gepaddelt, gelaufen, gezeltet, gebetet, gelacht und nachgedacht – treu dem Motto des Pilgercamps „Unterwegs zu Dir“.  Foto: Markus Hacker

Ein Altar von Bäumen getragen

Ein Altar von Bäumen getragen

Zum ersten Abendmahlsgottesdienst lud am vergangenem Samstag die Weidenkirche Berlin ein, die getragen wird von der Evangelischen Schülerarbeit (BK) Berlin. Eingeweiht wurde der Altar der Weidenkirche, eine Stahlplatte, die auf zwei Baustümpfe aufgesetzt wurde. Das aus Weidenrute geformte Kirchenschiff begrüßte viele Gemeindeglieder, die der Predigt von Pfarrer Helmut Blanck lauschten, Leiter der Evangelischen Schülerarbeit (BK) Berlin. Die Weidenkirche wurde im vergangenem Juli geweiht. Foto: Weidenkirche Berlin

Erster Malaria-Impfstoff nimmt weitere Hürde

Erster Malaria-Impfstoff nimmt weitere Hürde

Die Zulassung des ersten Impfstoffs gegen Malaria rückt naeher. Die Europäische Arzneimittelagentur hat das Mittel positiv bewertet, wie der Hersteller, der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline, am Freitag (24.07.15) mitteilte. Damit könnte die Substanz, die eine Malaria-Erkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern verhindern soll, bald in die Impfprogramme in Afrika aufgenommen werden. Die Weltgesundheitsorganisation müsse nun noch eine Empfehlung dafür geben. Von den mehr als 500.000 Menschen, die jährlich an Malaria sterben, sind laut WHO ueber 80 Prozent Kinder unter fünf Jahren. Text und Foto: epd

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Aktuelle Ausgabe: 31/2015

Artikel

Hereinspaziert

Hereinspaziert

Foto: Privat

Was man bei all den negativen Prognosen und der sinkenden Mitgliederzahl nicht vergessen darf: Ein Abschied von der Kirche muss kein Abschied für immer sein. Kircheneintrittsstellen machen eine unkomplizierte Wiederaufnahme in die christliche Gemeinschaft möglich. Rebekka Wackler erklärt, wie diese abläuft und warum die Eintrittsstellen anfänglich umstritten waren.

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Pazifist und Märtyrer

Pazifist und Märtyrer

Foto: Familienarchiv Gauger

Vom Zweifler zum Quersteller. Martin Gauger verweigerte sich dem Treueeid auf Hitler genauso wie der Einberufung zur Wehrmacht. Nach aktuellem Kenntsnisstand war er somit der einzige Jurist, der den Mut aufbrachte, sich dem NS-Regime zu widersetzen. Hartmut Ludwig erzählt seine Geschichte von den ersten Zweifeln am Staat über die Zeit in der Bekennenden Kirche bis hin zu seiner Ermordung.

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Die Nerven behalten

Die Nerven behalten

Foto: epd

Wissen Sie, wer Wassili Archipow war? Journalist Nils Sandrisser gibt einen Tipp: „Er hat wahrscheinlich unser aller Leben gerettet.“ 70 Jahre nach Hiroshima ist es höchste Zeit, an ihn und andere besonnene Offiziere während des Kalten Krieges zu erinnern.

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Radeln zu den Orgeln

Radeln zu den Orgeln

Foto: Andrea von Fournier

„Fahrradkantor“ Martin Schulze scheint eine Vorliebe für Pedale zu haben. Wenn er gerade nicht die an einer Orgel bedient, tritt er in die an seinem Rennrad. Der Kirchenmusiker aus Frankfurt/Oder strampelt von Ort zu Ort und lässt auch in den kleinsten Dorfkirchen große Kompositionen erklingen. Andrea von Fournier besuchte ihn.

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Offene Jugendwerkstatt

Offene Jugendwerkstatt

Foto: Doren Zschiesche

David ist 22 Jahre alt, hat einen Hauptschulabschluss, den er während seiner dreijährigen Haftzeit nachgeholt hat, und möchte eine Ausbildung absolvieren. Andauernde Motivation zum ­Arbeiten hat er jedoch nicht. Seit über einem halben Jahr nimmt er an der „Offenen Jugendwerkstatt“ der Diakonie ­Görlitz-Hoyerswerda in Hoyerswerda teil. Aber immer wieder gibt es durchzechte Nächte, meist um Konflikte zu bewältigen. Unter Alkohol­einfluss begeht er oft Straftaten – Diebstahl, Sachbeschädigung, Körperverletzung. Bei einer weiteren Anzeige droht ihm erneut eine Gefängnisstrafe.

Sozialpädagogin Doreen Zschiesche über die Arbeit der  „Offenen Jugendwerkstatt“.

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