Zumutungen für die Stadt. Oder: Anders Fasten

Zumutungen für die Stadt. Oder: Anders Fasten

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Wieder wurde ein Obdachlosencamp geräumt. Zwei Männer und eine Frau lebten seit zwei Jahren unter einer S-Bahn-Brücke in Berlin-Mitte. Nicht zum ersten Mal entfernt der Stadtbezirk Obdachlose. Dabei fehlen bezahlbare Wohnungen und viele haben Angst, ihren Wohnraum zu verlieren. Kürzlich forderte deshalb Bischof Markus Dröge mehr sozialen Wohnungsbau und schlug vor, auf ehemaligen Friedhofsflächen zu bauen. Zugleich entstehen Luxuswohnungen und stehen als Spekulationsobjekte leer.

Peter Storck, Pfarrer in Berlin-Kreuzberg und stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Stadtmitte mit einem Titelkommentar.

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Weitere Meldungen

Kirchentag: Stipendien für den interreligiösen Dialog.

Kirchentag: Stipendien für den interreligiösen Dialog.

Dortmund/dk. Beim Kirchentag in Dortmund vom 19. bis 23. Juni wird es erstmals ein interreligiöses Stipendienprogramm geben, für das sich Menschen muslimischen oder jüdischen Glaubens bewerben können, um dabei zu sein. „Wir freuen uns, wenn der Kirchentag damit noch bunter und vielfältiger wird“, sagt Stefanie Rentsch, Studienleiterin für die gesellschaftspolitischen Fragen und Themen des Kirchentages. Das Stipendium umfasst Reisekosten, Unterkunft und eine Verpflegungspauschale. Bewerbungsschluss ist der 1. März.
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Gebetsbitte per E-Mail

Gebetsbitte per E-Mail

Erfurt/epd. Im Erfurter Evangelischen Augustinerkloster werden Gebetsanliegen ab sofort auch per E-Mail angenommen. Jeden Mittag um 12 Uhr würden im Augustinerkloster die konkreten Gebetsanliegen von Besucher*innen und Gästen in einer Andacht aufgenommen und vor Gott getragen, sagt Pfarrer Bernd Prigge. Damit werde dort, wo der Mönch Martin Luther schon vor  500 Jahren Gott angerufen habe, heute noch täglich für die Sorgen und Nöte anderer gebetet. Neben anonymen Karten und einer Tafel vor Ort können Fürbittanliegen auch an diese E-Mail-Adresse geschickt werden: gebet@augustinerkloster.de.
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Evangelischer Arbeitskreis kritisiert neuen Feiertag

Berlin/epd Der Evangelische Arbeitskreis der CDU (EAK) Berlin-Brandenburg kritisiert die Einführung des Weltfrauentages am 8. März als neuen Berliner Feiertag. SPD und Grüne im Berliner Senat hätten sich von der ideologischen Linken in Berlin ins Abseits führen lassen, erklärte der Arbeitskreis. Senat und Berliner Abgeordnetenhaus sollten diese Entscheidung revidieren und stattdessen, wie von der Mehrheit der Berliner gewollt, den Reformationstag am 31. Oktober einführen.

Der Internationale Frauentag als neuer Feiertag in Berlin war Ende ­Januar mit der Mehrheit der rot-rot-grünen Regierungsfraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen worden.

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Aktuelle Ausgabe: 08/2019

Artikel

„Was fehlt, ist das Zuhören“

„Was fehlt, ist das Zuhören“

Viele Leute aus dem Publikum nutzten die Gelegenheit, den Politikern ihre Wünsche für ein lebenswertes Leben auf dem Lande mit auf den Weg zu geben. Foto: Birgit Keilbach

Die Brandenburger sind stolz auf ihre Heimat. Das wurde bei der Podiumsdiskussion zur Frage „Was macht das Landleben lebenswert?“ deutlich. Es handelte sich um den Auftakt der Veranstaltungsreihe „Kein schöner Land“ des Kirchenkreises Niederlausitz. Was aber ebenfalls deutlich wurde: Die Menschen in den Kleinstädten und Dörfern fühlen sich oft nicht ernst genommen, nicht respektiert und gehört. Birgit Keilbach war bei der Podiumsdiskussion dabei.

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Kirche macht Heimat

Kirche macht Heimat

Und die Kirche mittenmang: Luftaufnahme vom Dom zu Brandenburg/Havel. Foto: Gregor Rom/CC BY-SA 3.0 (via wikimedia commons)

In Brandenburg zeigt sich die enge Verbindung zwischen Heimat, Kirche und Glauben unter anderem an den vielen Fördervereinen für Kirchen in den Städten und Dörfern. In Kirchen sammeln sich die Menschen, hier finden sie eine Heimat. Für den Politikwissenschaftler Henning von Vieregge zeigt sich darin der Stellenwert der Kirche in der Gesellschaft. Ein Gespräch über Sinnstiftung, Verwurzelung und Zusammenarbeit. Die Fragen stellte Uli Schulte Döinghaus.

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Zwischen Verkündigung und Sozialarbeit

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Der Diakon – komplexe Aufgaben in wenigen Worten erklärt. Foto: Diakon Jens Schmitz/Johannesstift

„Ich bin kirchlicher Sozialarbeiter und mehr“, sagt Hannes Wolf, wenn er wenig Zeit hat und gefragt wird, was ein Diakon ist. Für seinen Beitrag zu unserem „Alles predigt“-Kurs hat er sich genug Zeit genommen. Der Diakon schreibt über die Gegenwart und Geschichte seines Berufs.

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