„Ich lebe noch“

„Ich lebe noch“

Unter dem Motto „Ich lebe noch“ sind seit Montag (20.10.2014) mehr als 500 dieser Plakate in Berlin zu sehen. Auch an Autobahnen der Region sollen auf großen Leuchttafeln Porträts und Lebensgeschichten von insgesamt sechs Überlebenden gezeigt werden. Nach Schätzungen der Stiftung leben in Osteuropa noch mehrere hunderttausend Opfer des Nazi-Regimes. Viele der hochbetagten überlebenden befänden sich in prekären Lebenssituationen. Die Stiftung will mit der Kampagne Spendengelder einwerben, um die NS-Opfer unter anderem mit sozialen und medizinischen Hilfsprojekten zu unterstützen. Text und Foto: epd

Weitere Meldungen

Grimassen gegen den Hunger – die Lemon Face Challenge

Grimassen gegen den Hunger – die Lemon Face Challenge

Bei Youtube, Facebook und Co. essen die User derzeit reihenweise ganze Zitronen. Mit dem Biss ins Saure wollen die Youtube-Comedy-Stars „Y-Titty“ auf den Hunger in aller Welt aufmerksam machen. Am 10. Oktober  hatten sie die Social-Media-Aktion „#lemonfacechallenge“ gemeinsam mit der Welthungerhilfe gestartet. In sozialen Netzwerken tauchen seit dem immer mehr Videos von verknitterten Gesichtern auf, die der Zitronensäure ihren Tribut zollen und drei weitere „Opfer“ nominieren. Dazu sollen mindestens fünf Euro an die Welthungerhilfe gespendet werden. Wird die Challenge verweigert, sind 50 Euro fällig. Bisher sind so knapp 14.000 Euro zusammen gekommen. Text und Foto: epd

Der Countdown läuft

Der Countdown läuft

950 Tage vor dem offiziellen Start der "Weltausstellung Reformation" wurde am Montag (13.10.14) auf dem Wittenberger Marktplatz eine zwei Meter große Weltkugel enthüllt, auf der ein Countdown die Sekunden, Minuten und Stunden bis zur Eröffnung der Weltausstellung am 20. Mai 2017 zählt. Text und Foto: epd

Zahl der Hungernden gestiegen

Zahl der Hungernden gestiegen

Beim Kampf gegen den weltweiten Hunger gibt es kaum Fortschritte. Seit Mitte der 90er Jahre sei die Zahl der chronisch unterernährten Menschen um 18 Millionen auf 852 Millionen Hungernde gestiegen, heißt es im "Weltbericht zu Hunger und Unterernährung 2004", den die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO am Mittwoch (8.12.04) in Rom vorstellte. Jährlich kämen mehr als fünf Millionen Kinder durch die Folgen von Hunger und Fehlernährung um. Text und Foto: epd

Abonnieren Sie dieKirche als ePaper!

Bestellen Sie dieKirche bequem als ePaper. Günstig und einfach per PDF in ihr E-Mail-Postfach, jede Woche neu.

Jetzt bestellen

Aktuelle Ausgabe: 43/2014

Artikel

Der Fremde soll bei euch wohnen

Der Fremde soll bei euch wohnen

Foto: epd

die Unterkunft und Versorgung aller Asylsuchenden kostet jeden Bundesbürger 13 Euro im Jahr. Das sind etwa 1 Euro und 8 Cent im Monat. Und dieser Betrag entspricht etwa einem knauserigen Trinkgeld für eine Pizzabestellung. Ist das schon zu viel? Irmgard Schwaetzer spricht klare Worte: „Es ist Zeit umzudenken. Eine solidarische Aufnahme der Flüchtlinge ist das Gebot der Zeit.“

Ausgabe kaufen und Artikel lesen

Der Heilige Geist und die Physik

Der Heilige Geist und die Physik

Verträgt sich der Heilige Geist mit den physikalischen Gesetzen? Die Frage nach der Vereinbarkeit von Religion und Wissenschaft ist längst keine neue mehr. Ihre Aktualität wird sie aber so schnell nicht verlieren. Tilman Asmus Fischer fasst aktuelle Positionen von Theologen und Naturwissenschaftlern zusammen.

Ausgabe kaufen und Artikel lesen

Glaubenslied und Kriegsfanfare

Glaubenslied und Kriegsfanfare

Foto: Sammlung Fischer

Denkt man an Kriegsopfer, kommen einem an erster Stelle Menschenleben in den Sinn. Und das natürlich völlig zu recht! Thomas Greif widmet sich jedoch einem anderen Opfer des Krieges – dem Kirchenlied „Ein feste Burg ist unser Gott“, geschrieben von Martin Luther. Im Ersten Weltkrieg wurde das christliche Lied zu einer deutschen Kampfhymne umgedeutet. Doch ist das so abwegig, wo doch von „Wehr und Waffen“ gegen den „bösen Feind“ die Rede ist?

Ausgabe kaufen und Artikel lesen

Leben von eigener Hände Arbeit

Leben von eigener Hände Arbeit

Foto: Andrea von Fournier

Kirche und Arbeitswelt gehen nicht zusammen. Das sagt der Arbeiterpfarrer Thomas-Dietrich Lehmann. Nach drei Jahren Arbeit in einer Berliner Gemeinde entschied er sich, Beruf und Berufung voneinander zu trennen und kündigte. Allerdings ohne das sonntägliche Predigen aufzugeben. Warum er sich zu diesem Schritt entschied, erzählte er Monika Herrmann.

Ausgabe kaufen und Artikel lesen

Das Dilemma mit dem Nagelkreuz

Das Dilemma mit dem Nagelkreuz

Foto: Dietmar Silber

Paul Oestreicher bricht noch ein mal die Lanze für die Garnisonkirche. Zumindest für ihren Turm als Stützpunkt der Friedensarbeit. Doch „ob Potsdam wirklich die ganze alte Kirche braucht, sollte vorerst eine offene Frage bleiben.“

Ausgabe kaufen und Artikel lesen