Freud und Leid teilen

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Überlebende aus ganz Europa besuchen jedes Jahr die Gedenkfeier zur Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers Ravensbrück in Fürstenberg/Havel (Brandenburg) durch die Rote Armee am 30. April 1945. Das KZ wurde von 1938 bis April 1939 zunächst als reines Frauenlager betrieben. 28 000 Häftlinge starben.          Foto: epd

Hitler war kein Muslim, Naziparolen keine Koranverse. Geht die hier lebenden Muslime die deutsche Vergangenheit dennoch etwas an? Iman Andrea Reimann beantwortet diese Frage mit einem Ja. Das Deutsche Muslimische Zentrum, dessen Vorsitzende sie ist, nimmt am Sonntag am 73. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Ravensbrück teil. Reimann über die Erinnerungskultur in einer pluralistischen Gesellschaft.

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Weitere Meldungen

Beratungsbus geht auf Jobcenter-Tour

Beratungsbus geht auf Jobcenter-Tour

Am Dienstag startete das Berliner Arbeitslosenzentrum evangelischer Kirchenkreise (BALZ) mit dem Beratungsbus der Wohlfahrtsverbände zu einer mobilen Beratung vor den Berliner Jobcentern. Los ging es vor dem Jobcenter Tempelhof-Schöneberg. Bis Ende Oktober beantwortet ein Team aus Sozialberatern Fragen zu Hartz IV, überprüft Bescheide, unterstützt Ratsuchende beim Schriftwechsel mit den Behörden und gibt Auskunft zu Rechtsmitteln. Weitere Informationen: www.beratung-kann-helfen.de.
Text: dk, Foto: BALZ

Unbekannte entfernen Hakenkreuz von Schweringer Kirchenglocke

Unbekannte entfernen Hakenkreuz von Schweringer Kirchenglocke

Mit einem Winkelschleifer haben Unbekannte das Hakenkreuz und einen Teil der NS-Inschrift auf der Kirchenglocke der niedersächsischen evangelischen Kapellengemeinde Schweringen bei Nienburg entfernt. Die Tat habe sich "irgendwann in der Karwoche" ereignet, sagte Gemeindepastor Jann-Axel Hellwege am Dienstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Er bestätigte einen Bericht der Tageszeitung "Die Harke". Die im vergangenen Jahr entdeckten "Nazi-Glocken" in Schweringen und Faßberg bei Celle hatten über Niedersachsen hinaus für Aufsehen gesorgt. 
Text und Foto: epd

Berliner Ostermarsch fordert "Abrüsten statt aufrüsten"

Berliner Ostermarsch fordert "Abrüsten statt aufrüsten"

Die Bundesregierung ist beim Berliner Ostermarsch zu einem Stopp von Ruestungsexporten und zum Abzug der Bundeswehr von Auslandseinsaetzen aufgerufen worden. An der Demonstration unter dem Motto "Abruesten statt aufruesten!" nahmen am Samstag mehrere hundert Menschen teil. Die Polizei sprach von Teilnehmerzahlen "im mittleren dreistelligen Bereich", die Veranstalter von 1.500 bis 2.000 Menschen.
Text und Foto: epd

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Aktuelle Ausgabe: 16/2018

Artikel

Dialog und Bildung

Dialog und Bildung

Die Synodalen tagen zwei Mal im Jahr in der St. Bartholomäuskirche in Berlin-Friedrichshain, zuletzt am 13. und 14. April. Foto: EKBO/Manuela Schneider

Die Landessynode setzt ein deutliches Signal für Frieden in der Gesellschaft. Constance Bürger und Sibylle Sterzik fassen die Ergebnisse der Frühjahrstagung zusammen.

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Zusammen ist man weniger allein

Zusammen ist man weniger allein

Jesus ist immer dabei: Dieter Puhl arbeitet seit 25 Jahren mit daran, bei der Berliner Stadtmission eine Gemeinde zu verwirklichen. Foto: epd/Rolf Zöllner

Beige Mütze, blaue Weste, bunter Alltag – das ist Dieter Puhl. Seit 2009 leitet er die Bahnhofsmission am Zoo in Berlin. In seinem Buch „Glück und Leid am Bahnhof Zoo“ schreibt er über seine Arbeit, skurrile Gäste und den festen Glauben, die Welt ein Stückchen besser machen zu können. Passend zum Tag der Bahnhofsmission am kommenden Samstag drucken wir einen Auszug. 

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Protest gegen Neonazi-Musikfestival

Protest gegen Neonazi-Musikfestival

Foto: epd, Symbolfoto

Rund 750 Teilnehmer werden zum Neonazi-Musikfestival vom 20. bis 22. April in Ostritz (Landkreis Görlitz) erwartet. Dagegen formiert sich breiter Widerstand. Kirchen und Initiativen laden zu einem Friedensfest ein. Schirmherr ist der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Wie sich die Kirchen beteiligen, erklärt Pfarrer Thomas Schädlich aus Ostritz im Gespräch mit Mandy Weigel.

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