Allein verreisen macht stark

Allein verreisen macht stark

Sich mutterseelenallein auf eine Reise zu begeben, ist für die meisten Menschen eine Horrorvorstellung. Allein im Einzelzimmer hocken? Allein ins Restaurant, neben das turtelnde Pärchen? Allein an den Strand, zwischen die lärmenden Familien mit ihren spielenden Kindern? Der oder die hat niemanden abgekriegt, heißt es da schnell. Denn wer allein verreist, muss doch zwangsläufig einsam sein! "Keineswegs", widerspricht da die österreichische Autorin Katrin Zita. In ihrem Buch "Die Kunst, allein zu reisen und bei sich selbst anzukommen" räumt sie mit Vorurteilen auf. Wer allein verreist, ist auf jeden Fall kein Einzelfall. Nach Angaben der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) unternahmen die Deutschen im Jahr 2013 rund 70 Millionen Urlaubsreisen. Davon wurden 13 Prozent, das sind 8,96 Millionen Urlaubsreisen, allein unternommen. Text und Foto: epd

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EKD-Wort zum Ersten Weltkrieg

EKD-Wort zum Ersten Weltkrieg

Erntezeit an einem besonderen Ort: Im ehemaligen Todesstreifen an der Berliner Mauer ist am Freitag wieder Getreide geerntet worden. Wie in jedem Jahr wurde der Roggen auf dem Gelaende der Gedenkstaette Berliner Mauer vom Feld geholt. Auf dem rund 0,3 Hektar grossen Kornfeld um die im Jahr 2000 eingeweihte Kapelle der Versöhnung wird bereits zum neunten Mal geerntet. Die Kapelle der Versöhnung steht auf den Fundamenten der durch das DDR-Regime im Jahr 1985 gesprengten Versöhnungskirche. Text und Foto: epd

Roggenernte im ehemaligen Berliner Todesstreifen

Roggenernte im ehemaligen Berliner Todesstreifen

Erntezeit an einem besonderen Ort: Im ehemaligen Todesstreifen an der Berliner Mauer ist am Freitag wieder Getreide geerntet worden. Wie in jedem Jahr wurde der Roggen auf dem Gelaende der Gedenkstaette Berliner Mauer vom Feld geholt. Auf dem rund 0,3 Hektar grossen Kornfeld um die im Jahr 2000 eingeweihte Kapelle der Versöhnung wird bereits zum neunten Mal geerntet. Die Kapelle der Versöhnung steht auf den Fundamenten der durch das DDR-Regime im Jahr 1985 gesprengten Versöhnungskirche. Text und Foto: epd

Auch Bundespolizisten leiden nach Auslandseinsätzen unter traumatischen Belastungen

Auch Bundespolizisten leiden nach Auslandseinsätzen unter traumatischen Belastungen

Der Bremer Bundespolizist Peter Beck war mehrfach bei friedenserhaltenden Auslandseinsätzen im Kosovo im Einsatz. "Da habe ich viel Leid, Tod und Gräuel gesehen", sagt der 47-Jährige, der seit einiger Zeit krank geschrieben ist. "Posttraumatische Belastungsstörung" (PTBS) lautet die Diagnose. Psychische Erkrankungen nach traumatischen Auslandseinsätzen sind bisher meist nur von Soldaten bekannt. Aber es gibt sie auch bei der Bundespolizei, die seit 25 Jahren in Auslandseinsätzen Kollegen ausbildet und unterstützt - etwa in Afghanistan, Mali und auf dem Balkan. Text und Foto: epd

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Aktuelle Ausgabe: 30/2014

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Ohne uns!

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am 1. August vor hundert Jahren begann der Erste Weltkrieg. Grund genug, sich heute zu fragen: Was haben wir seitdem gelernt? Oberflächlich betrachtet scheinen die Zeiten in Deutschland heute friedlicher denn je. Doch Pfarrer Paul Oestreicher bringt es auf den Punkt: Wir haben nur gelernt, die „Kriegsschauplätze zu verlagern“. Auch Gewalt und Elend lassen sich outsourcen.

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Leichen unterm Fernsehturm?

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Foto: epd

Die Genehmigung für die Dauerausstellung von menschlichen Plastinaten am Berliner Alexanderplatz liegt noch nicht vor. Trotzdem wird das „Körperweltenmuseum“ im Internet bereits fest angekündigt. Eine Frage spaltet weiterhin die Meinungen: Darf man so mit Toten umgehen? Bischof Markus Dröge erläutert seine Sicht der Dinge.

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Der Friedenspfarrer

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Foto: Archiv

Als „Friedenspfarrer“ gehörte Otto Umfrid zu den wenigen Geistlichen, die sich darum bemühten, den drohenden Weltkrieg abzuwenden. Doch seine Geschichte ist eine über das Scheitern und Resignieren. Denn am Ende musste er feststellten, dass sich ein „in den Abgrund rollender Lastwagen“ nicht mit einem „Seidenfaden aufhalten“ lässt.

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Streit um Kirche der Versöhnung

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Foto: Uli Schulte Döinghaus

In der Diskussion um den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche scheiden sich die Geister. Die Initiative „Für ein Potsdam ohne Garnisonkirche“ startete ein Bürgerbegehren. Mit Erfolg. 13.500 gültige Unterschriften wurden bereits gesammelt. Am vergangenen Samstag kamen Gegner und Befürworter des Wiederaufbaus in der Nagelkreuzkapelle zusammen. Uli Schulte Döinghaus berichtet.

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