Dem Universum auf der Spur

Dem Universum auf der Spur

Foto: prixabay.com

Sie sind nicht immer beste Freunde gewesen – Naturwissenschaftler und Theologen. Doch Uneinigkeit muss nicht zwangsläufig zu Zank führen. Gert Buttler, früherer Chef vom Dienst bei der Evangelischen Zeitung in Frankfurt/Main, beobachtet das wachsende Interesse der Antwortsuchenden an der jeweils anderen Disziplin. Die existenziellen Fragen, die sowohl Bibelverschlinger als auch Mikro- und Teleskopspäher antreiben, sind Thema mancher Veranstaltungen bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 24. Juni. 

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Und die Gewinnerin ist...

Foto: Sabine Hoffmann

Die Gewinnerin für das Rote Sofa der Kirchenpresse steht fest:­

Margarete Pradel aus Meppen (Niedersachsen). Sie will das Sofa für einen Raum für alleinerziehende Mütter in einem Frauenverein spenden, für den sich die ­Gewinnerin engagiert.

Mit 519 Rätselfreunden nahm sie während des Kirchentages in Berlin an dem Quiz teil. Sie beantworten richtig die Frage, welche heraus­ragende Persönlichkeit nicht beim Kirchentag auf dem Roten Sofa Platz genommen hatte. Die Antwort lautete: Martin Luther.

Die Glücksfeen waren Doris Wichlitzky und Nicole Wolf (Foto von links) aus dem Wichern-Verlag.
Es gibt noch 60 weitere Gewinner für Bücher aus den Verlagen des Evangelischen Medienverbands Deutschland (EMVD) und Play­mobil-Luther­figuren.

Weitere Meldungen

Bunte Tische für Demokratie

Bunte Tische für Demokratie

Mehrere Tausend Menschen sind am 17. Juni dem Aufruf der Initiative „Die Offene Gesellschaft“ gefolgt und haben sich zu einem Essen unter freiem Himmel versammelt. Deutschlandweit trafen sich zum „Tag der offenen Gesellschaft“ in 450 Tafelrunden Menschen. Ziel war der friedliche Meinungsaustausch jenseits populistischer Parolen. In ­Berlin gab es eine lange Tafel mit ­Prominenten und Bischof Markus Dröge auf dem Tempelhofer Feld.
Text und Foto: epd

LandPfarrHaus mit neuer Dauerausstellung

LandPfarrHaus mit neuer Dauerausstellung

„Jetzt haben wir Pfarrer es sogar schon geschafft, ins Museum zu kommen!“, sagte am 15. Juni Eva-Maria Menard, Superintendentin des Kirchenkreises Prignitz, in ihrer Andacht in der Blüthener Kirche. Denn: Das Gotteshaus neben dem Pfarrhaus wurde an diesem Tag feierlich mit einer neuen Dauerausstellung „LandPfarrHaus“ eröffnet. In dem Museum wird das Leben eines Pfarrers auf dem Dorf gezeigt. Auf 190 Quadratmeter Fläche sind sieben Räume im Stil der Gründerzeit bis zur Jahrhundertwende zu besichtigen. Der Gründer des Museums, Ulrich Wolf, führt auf Anfrage gern Besuchergruppen durch das Anwesen, Telefon: (038797)54745, E-Mail: dorfmuseum@gemeinde-karstaedt.de
Text und Foto: Kerstin Beck

Gegen weitere Sonntags­öffnungen im Handel

Gegen weitere Sonntags­öffnungen im Handel

Die beiden großen Kirchen in Berlin haben sich gegen Versuche gewandt, den Sonntagsschutz für Arbeitnehmer weiter aufzuweichen. „Wer Sonn- und Feiertage zu Werktagen herabstuft, mindert die Lebensqualität und die Entfaltungsmöglichkeiten des Menschen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Darin betonen der Generalvikar des Erzbistums Berlin, Pater Manfred Kollig, und der Konsistorialpräsident der EKBO, Jörg Antoine, die Sonntagsöffnung von Geschäften müsse die Ausnahme bleiben.
Text und Foto: epd

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Aktuelle Ausgabe: 26/2017

Artikel

Vom Wagnis der Begegnung

Vom Wagnis der Begegnung

Justus Werdin (l.) mit Erzbischof Henryk Muszynski (r.), Senior-Primas von Polen, 2015 bei der ­gemeinsamen Überfahrt zur ökumenischen Pilgerandacht auf die Insel Lednica, dem „Taufort“ Polens von 966. Foto: privat

Seit dem Regierungs­antritt der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ in Warschau sind die deutsch-­polnischen
Beziehungen zusehends belastet. Justus Werdin, seit November 2016 Pfarrer der EKBO für grenzüberschreitende Ökumene im Berliner Missionswerk (BMW), spricht im Interview mit Tilman Asmus Fischer über die Aufgaben des kirchlichen Dialogs in der gegenwärtigen Situation.

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Kirche soll den Diskurs beleben

Kirche soll den Diskurs beleben

Foto: epd

Hanns Lilje war neben Dibelius, Scharf und Niemöller die beherrschende Figur des deutschen Protestantismus in der Nachkriegszeit. Im Frühjahr 1947, vor 70 Jahren, wurde er Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche von Hannover. Er war stellvertretender Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland und Präsident des Lutherischen Weltbundes. Lilje war nicht unumstritten, in die Kritik gerieten beispielsweise seine „Kriegspredigten“ aus der Nazi-Zeit. Doch der wortgewandte Theologe begründete einen Neuanfang der evangelischen Publizistik in Deutschland, da er fand, Kirche müsse sich einmischen. Wir drucken einen Auszug aus der Biografie „Hanns Lilje. Ein frommer Weltbürger“ von Ralph Ludwig.

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Trump und ­seine Freunde

Trump und ­seine Freunde

Foto: epd

US-Präsident Donald Trump unterzeichnete vor kurzem ein Dekret für die Stärkung der Religions- und Glaubensfreiheit. Kirchen dürfen nun wieder politische Kandidaten unterstützen, ohne befürchten zu müssen, ihre Steuerbefreiung zu verlieren. Das Dekret soll ihnen „ihre Stimme zurück­geben“, so Trump bei der Unterzeichnung im Beisein von Geistlichen. Kirchen und religiöse Verbände dürfen laut Gesetz von 1954 nicht parteipolitisch aktiv sein. Andernfalls droht ihnen die Aberkennung der Steuerbefreiung. Ein Bürgerverband kritisierte, Trumps Dekret greife die Trennung von Staat und Kirche an. Konservative evangelikale Verbände hingegen regierten positiv, einige hatten sich mehr von Trumps Dekret versprochen. Ein Artikel von Konrad Ege.

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Offene Ohren in der City

Offene Ohren in der City

Supervisorin Susanne Alpers, die ehrenamtlich bei der offenen Sprechstunde dabei ist, und Pfarrerin Dorothea Strauß (Foto v.l.) beraten jeden kostenlos im Foyer an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Foto: Geneviève Hesse

Mindestens genauso wichtig wie eine laute kirchliche Stimme ist ein offenes Ohr. Bildlich gesprochen hat sich die Berliner Gedächtniskirche dafür ein Trommelfell wachsen lassen. Jeden ersten Dienstag im Monat werden die Beratungsräume des Foyers in Zukunft für eine kostenfreie offene Sprechstunde genutzt. Von 17 bis 19 Uhr kann jeder ohne Anmeldung vorbeikommen. Geneviève Hesse über die psychologische Erste-Hilfe.

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Gott im Gehirn

Gott im Gehirn

Modell ­eines menschlichen ­Gehirns. Foto: epd

Glaube, Kunst und Wissenschaft: In Michelangelos ­Fresken erkannten Forscher Details des Stamm-, Groß- und Kleinhirns. Wohnt der Herr tatsächlich in unserem Hirn? Ist es ein Meisterwerk Gottes oder Gott ein Meisterwerk des Gehirns? Katja Schmidtke, Autorin von „Glaube und Heimat“, fragte den Hirnforscher Gerald Wolf. 

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