Berlin reduziert Friedhofsflächen

Berlin reduziert Friedhofsflächen

Berlin hat in den vergangenen Jahren seine Friedhofsflächen stark reduziert. Wie der Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, Christian Gaebler (SPD), am Dienstag (18.11.) mitteilte, wurden 39 Hektar ehemaliger Friedhofsfläche bereits entwidmet. Weitere 170 Hektar stehen nicht mehr für Bestattungen zur Verfügung. 2006 verfügte die Bundeshauptstadt über gut 1.000 Hektar an Friedhofsflächen. Dauerhaft sollen davon nach dem Plan des Senats nur rund 750 Hektar erhalten bleiben. Nach Worten des Staatssekretärs sollen aus den ehemaligen Friedhofsflächen vor allem Grünanlagen werden. In der Diskussion um knappen Wohnraum in Berlin plant der Senat aber auch, ehemalige Friedhöfe mit Wohnungen zu bebauen. Text und Foto: epd

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Ehemaliges Jobcenter in Gransee wird Flüchtlingsunterkunft

Ehemaliges Jobcenter in Gransee wird Flüchtlingsunterkunft

Auf der Suche nach Unterbringungen für Flüchtlinge will der Landkreis Oberhavel in Brandenburg Büroräume des ehemaligen Jobcenters in Gransee umwidmen. In dem Gebäude am Karl-Marx-Platz sollen 82 Plätze für Asylbewerber entstehen, wie der Landkreis am Dienstag (18.11.) mitteilte. Der Umbau soll bereits im April 2015 abgeschlossen sein. Zudem sollen in Hennigsdorf 178 zusätzliche Plätze sowie in Bärenklau 189 neue Plätze entstehen. Text und Foto: epd

Kampagne gegen Hass-Propaganda im Internet gestartet

Kampagne gegen Hass-Propaganda im Internet gestartet

In Berlin ist am Dienstag (18.11.) eine bundesweite Kampagne gegen rassistische Propaganda auf Facebook, YouTube und Co. gestartet worden. Unter dem Motto „Stoppt Hass-Propaganda! Erst prüfen, dann teilen“ werden die User aufgefordert, sich nicht zum Handlanger von Hetze machen zu lassen. Träger der vom Bundesfamilienministerium geförderten Kampagne ist der Verein „Neues Potsdamer Toleranzedikt“. Statt für Verbote oder Zensur trete die Kampagne dafür ein, dass die Nutzer von sozialen Netzwerken ein geschärftes Bewusstsein im Umgang mit manipulativen Inhalten entwickeln, erklärte der Vorsitzende, Christoph Miethke. Text und Foto: epd

EKBO-Herbstsynode hat gewählt

EKBO-Herbstsynode hat gewählt

Dr. Christian Stäblein (links) ist der neue Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Dem Propst obliegt die theologische Leitung im Konsistorium. Mit dem Amt ist die Mitgliedschaft in der Kirchenleitung verbunden. Der Propst wird für eine Amtszeit von zehn Jahren gewählt. Dr. Jörg Antoine wurde im ersten Wahlgang mit 89 von 116 Stimmen als Präsident des Konsistoriums der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gewählt.
Text: EKBO, Fotos: privat

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Aktuelle Ausgabe: 47/2014

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Vergänglich

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Im Römerbrief spricht der Apostel Paulus vom Leid der Schöpfung und ihrem Warten auf Erlösung. Am Ewigkeitssonntag gedenken wir derer, die bereits erlöst wurden. Freude und Erleichterung fallen dabei aber oft schwer. Denn für uns als Hinterbliebene ist der Tod eines geliebten Menschen ein schwerer Verlust. Veit Hoffmann beschreibt das unsichtbare Tauziehen zwischen Dunkelheit und Licht.

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Freude auf Vielfalt und Weite in der EKBO

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Bei der Herbstsynode der EKBO wurden in der vergangenen Woche die Nachfolger für zwei wichtige Kirchenämter gewählt: Der Jurist Jörg Antoine wird Konsistorialpräsident und Pröpstin Friederike von Kirchbach reicht den Staffelstab an den Theologen Christian Stäblein weiter. Uwe Baumann stellt die Amtsneulinge vor und berichtet über die Synode.

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Wohnen auf dem Friedhof

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Viele Trauernde ziehen sich zum Gedenken auf den Friedhof zurück. Wo lässt es sich einem Verstorbenen näher sein, als an seinem Grab? Doch zwischen Granitkreuzen und Särgen zu wohnen, können sich wohl die wenigsten vorstellen. Pfarrer Jürgen Quandt tut es. Und fühlt sich wohl dabei. Monika Herrmann sprach mit ihm.

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Zurück in der Zeit

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Amet Bick ging mit einer Motorradgang auf Zeitreise. Die Rede ist von fünf interessanten Männern mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten und einer gemeinsamen Leidenschaft für schwere Maschinen. Das Ziel der gedanklichen Reise: das Wendejahr. Wieder heil in der Gegenwart angekommen steht sie Franziska Weber Rede und Antwort zu ihrem dabei entstandenen Buch „1989 – Fünf Männer, ein Jahr“.

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Kein Job, kein Geld – wie weiter?

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Wenn früher jemand arbeitslos wurde, fand er oft schnell wieder eine neue Stelle. Das ist längst nicht mehr so. Viele suchen lange und vergeblich nach Arbeit. Das Berliner Arbeitslosenzentrum evangelischer Kirchenkreise (Balz) berät diese Menschen – eine diakonische Aufgabe der Kirche. Frank Steger wirft einen Blick zurück auf 35 Jahre Arbeitslosenberatung.

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