180 Schlafsäcke für Berliner Obdachlose

180 Schlafsäcke für Berliner Obdachlose

Der Evangelische Diakonieverein Berlin-Zehlendorf e.V. hat anlässlich seines 120. Bestehens für die Berliner Kältehilfe über 180 Schlafsäcke für bedürftige Obdachlose gesammelt. Diakonieschwestern aus ganz Deutschland, Diakoniemitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie Bürger aus Berlin und dem Umland haben diese Sammelaktion unterstützt. Foto: Wagner

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Defizite bei deutscher Schulverpflegung

Defizite bei deutscher Schulverpflegung

Zu viel Fleisch, zu wenig Gemüse und kaum Zeit zum Essen: Eine Studie sieht Defizite bei der Schulverpflegung in Deutschland. Zwar habe sich in den vergangenen Jahren Vieles verbessert, aber Ziel müssten Bestnoten bei der Schulverpflegung sein, sagte Ernährungsminister Christian Schmidt (CSU) am Dienstag beim Bundeskongress Schulverpflegung in Berlin. Er sprach sich für verbindliche Qualitätsstandards aus. Das Deutsche Kinderhilfswerk forderte ein Umdenken beim Schulessen. Text und Foto: epd

Kirchen eröffnen neuen Andachtsraum in Abschiebungshaft Eisenhüttenstadt

Kirchen eröffnen neuen Andachtsraum in Abschiebungshaft Eisenhüttenstadt

In der Abschiebungshaft in Eisenhüttenstadt steht Gläubigen ein neuer Andachtsraum offen. Wie der evangelische Pfarrer Bernhard Fricke am Dienstag (25.11.) mitteilte, steht der Raum allen Religionen zur Verfügung. Es lägen Bibeln und der Koran in verschiedenen Sprachen aus. Außerdem gebe es Gebetsteppiche. Für christliche Gottesdienste werde ein Holzkreuz aufgestellt. Evangelische und katholische Seelsorger haben den Raum den Angaben zufolge bereits am vorangegangenen Freitag eingeweiht. Text und Foto: epd

Berlin reduziert Friedhofsflächen

Berlin reduziert Friedhofsflächen

Berlin hat in den vergangenen Jahren seine Friedhofsflächen stark reduziert. Wie der Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, Christian Gaebler (SPD), am Dienstag (18.11.) mitteilte, wurden 39 Hektar ehemaliger Friedhofsfläche bereits entwidmet. Weitere 170 Hektar stehen nicht mehr für Bestattungen zur Verfügung. 2006 verfügte die Bundeshauptstadt über gut 1.000 Hektar an Friedhofsflächen. Dauerhaft sollen davon nach dem Plan des Senats nur rund 750 Hektar erhalten bleiben. Nach Worten des Staatssekretärs sollen aus den ehemaligen Friedhofsflächen vor allem Grünanlagen werden. In der Diskussion um knappen Wohnraum in Berlin plant der Senat aber auch, ehemalige Friedhöfe mit Wohnungen zu bebauen. Text und Foto: epd

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Aktuelle Ausgabe: 48/2014

Artikel

Satt ist nicht genug!

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Abbildung: Brot für die Welt

„Satt ist nicht genug“ – dieses Motto klingt, als könnte es der Werbeslogan für ein All-you-can-eat-Buffet sein. Tatsächlich bezieht es sich aber nicht auf uns Wohlständler mit mehr Appetit als Hunger, sondern auf Menschen, die von einem derartigen Buffet nur träumen können. Es handelt sich um das aktuelle Motto des Hilfswerkes „Brot für die Welt“, das der globalen Mangelernährung den Kampf ansagt. Cornelia Füllkrug-Weitzel erklärt, warum das bloße Hungerstillen dafür nicht ausreicht.

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Medienagentur der Reformation

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Luther hatte keinen Facebook-Account. Die 95 Thesen wurden nicht über Rund-Mails versendet und auch nicht in Youtube-Videos erklärt. Trotzdem lässt sich der Begriff der „medialen Revolution“ nicht ausklammern, wenn man über die Reformation spricht. Die Rede ist von der Revolution, die durch die Erfindung des Buchdrucks ins Rollen gebracht wurde. Markus Springer widmet sich der „Medienagentur der Reformation“ – der Cranach-Werkstatt.

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Vier Augen sehen mehr als zwei, wenn ...

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Foto: pixabay.com

Auch die kirchlichen Verwaltungsämter könnten offenbar eine Reformation vertragen. Zumindest eine Modernisierung tut not. Im Kirchenkreis Berlin-Spandau gelang es einer Mitarbeiterin, fast eine Million Euro zu unterschlagen. Wie konnte das passieren? Uli Schulte-Döinghaus berichtet über den aktuellen Stand der Dinge.

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Agenda 2010 und Hartz IV

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Gestaltung: Dietmar Silber

Ein älterer Mann, durchaus nicht ärmlich gekleidet, durchwühlt mit der Taschenlampe Abfalleimer nach Pfandflaschen. Ein neues und immer häufiger zu sehendes Bild! In der alten Bundesrepublik war Armut zu einem Randphänomen geworden, doch nun kehrt sie zurück. Dabei sinken die Arbeitslosenzahlen. Aber um welchen Preis? In unserer neuen Ausgabe des "Orientierungskurses Diakonie" schreibt Franz Segbers.

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