Den Unerhörten eine Stimme geben

Den Unerhörten eine Stimme geben

Die Diakonie Deutschland wirbt mit dieser Kampagne für eine offene Gesellschaft: Viele Menschen haben heute das Gefühl, nicht gehört zu werden. Foto: Diakonie Deutschland (Ausschnitt)

„Unerhört! Diese Obdachlosen“ liest man derzeit auf violetten Plakaten in den Straßen Berlins. Und auch auf der Titelseite der Kirchenzeitung. Dieser Spruch soll ausgerechnet von der Diakonie stammen? Ja, tatsächlich. Denn hinter der vermeintlichen Schimpfparole verbirgt sich ein zweiter Wortsinn. Die Kampagne „Unerhört!“ will auf die aufmerksam machen, die von der Gesellschaft nicht erhört werden. Ulrich Lilie, Präsident des Diakonischen Werkes der EKD, und Monika Herrmann stellen die Aktion vor. 

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Neue Räume für Neuköllner Schüler

Neue Räume für Neuköllner Schüler

Neue Lern- und Pausenräume, weniger Lärm und mehr Farbe – das sind die Ergebnisse des ersten Modernisierungs-Projekts an der Evangelischen Schule Berlin-Neukölln. Die Evangelische Schulstiftung in der EKBO weihte die umgestalteten Räume am 12. Januar mit Schülern und Gästen ein. Dank der Finanzierung der Senatsverwaltung in Höhe von 50.000 Euro konnte die Schulstiftung das Projekt in nur drei Monaten umsetzen.
Foto: Bildmitte/Christoph Eckelt

Nachhaltigkeitspreis der Evangelischen Bank

Nachhaltigkeitspreis der Evangelischen Bank

Unter dem Motto „Gemeinschaft erleben – Wandel gestalten“ hat die Evangelische Bank den Nachhaltigkeitspreis 2018 ausgeschrieben. Im Zentrum steht die aktuelle demografische Entwicklung, die sich auch auf Kirche, Diakonie sowie Gesundheits- und Sozialwirtschaft auswirken. Drei beispielhafte Projekte, die Wege aufzeigen, diese Herausforderungen anzugehen, und die Jury überzeugen, werden im September prämiert. Bewerbungsschluss ist am 16. April. Infos: www.eb.de/nachhaltigkeitspreis Text: dk, Foto: pixabay

 

Protestwanderung gegen Braunkohle

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Etwa 300 Umweltschützer und Anwohner haben  am Sonntag in der Lausitz gegen den Braunkohleabbau in Brandenburg protestiert. Im Mittelpunkt der elften Neujahrs-Protest­wanderung standen laut dem Umweltverband „Grüne Liga“ die vom Braunkohletagebau Jänschwalde verursachten Schäden. Die Wanderung führte von Kerkwitz nach Taubendorf. Matthias Berndt, ehemaliger Pfarrer von Atterwasch, bezeichnete den Protestmarsch als Zeichen der Solidarität mit den vom Tagebau betroffenen Menschen und als ein Bekenntnis zur Bewahrung der Schöpfung Text: epd/dk, Foto: epd

 

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Aktuelle Ausgabe: 03/2018

Artikel

Gottesdienste einmal anders

Gottesdienste einmal anders

Ein Teil der „WunderFinder“-Teamergruppe aus der Uckermark, zusammen mit Dorina Heß, Leiterin Offene Kinder- und Jugendarbeit Prenzlau (links), und Kreisjugendpfarrer Falko Becker (4.v.r.). Foto: Solveig Herrmann

Was macht man als 17-Jähriger an einem Sonntag? – Klar. Den Kater von gestern ausschlafen. Man geht ganz bestimmt nicht zum Gottesdienst, oder? Der Kirchenkreis Uckermark will das ändern. Mit seinen  „WunderFinder-Gottesdiensten“ wird der Kirchensonntag jugendtauglich gemacht. Im Vordergrund stehen dabei Selbstgestaltung und eigene Impulse der Heranwachsenden. Jörg Trotzki berichtet über das Konzept. Alle Termine der „WunderFinder-Gottesdienste“ gibt es unter www.sterneundmon.de

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„Die Innovation beginnt mit uns“

„Die Innovation beginnt mit uns“

Die vier Initiatorinnen der Drei-Religionen-Kita (v.l.n.r.): Rabbinerin Gesa Ederberg, Pfarrerin Silke Radosh-Hinder, stellvertretende Superintendentin im Evangelischen Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte, Kathrin Janert, Vorstand des Evangelischen Kirchenkreisverbandes für Kindertageseinrichtungen Berlin Mitte-Nord und Iman Andrea Reimann vom Deutschsprachigen Muslimkreis (DMK) in Berlin. Foto: Drei-Religionen-Kita.

Ein Mittagsschlaf tut jedem gut. Warum also nicht Matratze an Matratze mit anderen Religionen schlummern? Im Drei-Religionen-Kita-Haus in Berlin (zur Website) soll das zur Tagesordnung gehören. Seit zwei Jahren läuft die Arbeit am Gemeinschaftsnest für jüdische, muslimische und christliche Kinder. Der erste Schritt in die Öffentlichkeit erfolgte jetzt mit einer Spendengala. Cordula Möbius war dabei.

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Woher kommt das Böse?

Woher kommt das Böse?

Foto: prixabay

„Lass uns nicht in die Versuchung eintreten“, beten die Franzosen seit dem ersten Advent wenn sie das Vaterunser sprechen. Hierzulande hat sich eine derartige Umformulierung der sechsten Bitte nicht durchgesetzt. Christoph Kähler, Professor für Neues Testament in Leipzig, zweifelt daran, dass eine Neuübersetzung des Satzes „und führe uns nicht in Versuchung“ das Grundproblem löst. Dieses formuliert er in Form einer Frage aus: Woher kommt das Böse?

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Eine unverkennbare Stimme

Eine unverkennbare Stimme

Rolf Wischnath spielt Trompete bei der Synodentagung der EKD am 04.11.1997 in Wetzlar.
Foto: epd

Rolf Wischnath, ehemaliger Generalsuperintendent des Sprengels Cottbus, feiert am 21. Januar seinen 70. Geburtstag. Martin-Michael Passauer schreibt über ihn.

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