Wer zuletzt lacht ...

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Graffito aus Italien. Foto: Stefano Ferrario

Unsere Osterausgabe beginnt mit einer Ohrfeige von einem Engel. Genau die verlangt ein Redner in einer volkstümlichen russischen Geschichte als Gottesbeweis. Und tatsächlich bekommt er sie. In gewisser Weise. Der Ausgang der Erzählung, die Pfarrer Florian Kunz im Titelkommentar nachformuliert, erinnert ihn an den der Ostergeschichte. Er schreibt über das leere Grab als geniale Pointe, den Ätschi-Bätsch-Reflex der Jünger und das „haha, hallelu-ja“-Lachen im Gesangbuch.

Hier gibt es den kompletten Artikel.

Weitere Meldungen

Bischof Dröge entsetzt über Brand in Notre-Dame

Berlin (epd). Mit großer Betroffenheit hat Bischof Markus Dröge auf den verheerenden Brand in der Kathedrale Notre-Dame in Paris reagiert. "Dass die wunderschöne Kathedrale Notre-Dame in Flammen steht, schmerzt mich sehr", sagte Dröge. Sie sei ein besonderer Ort des Gebetes und ein Wahrzeichen der Berliner Partnerstadt Paris. "Meine Gedanken und meine Fürbitte sind bei den Rettungskräften, die jetzt das Feuer bekämpfen", so Dröge. Die EKBO hat ihren Gemeinden vorgeschlagen, ihre Ausgangskollekten am Ostersonntag ganz oder teilweise für den Wiederaufbau der Pariser Kathedrale Notre Dame zu spenden. Dies als ein Zeichen der Hoffnung und der ökumenischen Verbundenheit mit den katholischen Christen in Frankreich.

Bischof Dröge im Interview zur Bischofswahl

Bischof Dröge im Interview zur Bischofswahl

Berlin/dk "Die Synode kennt mich doch noch gar nicht so gut." An diesen Gedanken bei seiner Wahl zum Bischof vor zehn Jahren erinnerte sich Markus Dröge im Interview mit Sibylle Sterzik zurück. Auch verriet er der Redakteurin, was er für die Zeit nach seiner Verabschiedung in den Ruhestand plant: Er werde noch eine Weile im Rat der EKD bleiben und noch einige Aufgaben erfüllen. Das komplette Interview gibt es in Videoform auf dem dieKirche-Youtube-Kanal.

„Heinrich-Vogel-Erinnerungsort“ entsteht

„Heinrich-Vogel-Erinnerungsort“ entsteht

Berlin/dk Der idyllische Ort Dobbrikow im Fläming war in der Nazizeit Sitz des kirchlichen Widerständlers und Begründer der Kirchlichen Hochschule in Berlin: Pfarrer Heinrich Vogel. In seinem Pfarrhaus am See soll in Kooperation zwischen unserer Landeskirche und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Zukunft eine ständige Ausstellung über ihn und seine widerständige Gemeinde entstehen. Am 7. April wird das Projekt „Heinrich-Vogel-Erinnerungsort“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Beginn: 14 Uhr mit einem Gottesdienst in der Dorfkirche, die Predigt hält Superintendentin Katrin Rudolph. Danach präsentiert Kuratorin Martina Voigt (Gedenkstätte Deutscher Widerstand) die geplante Ausstellung. Foto: Christoph Vogel

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Aktuelle Ausgabe: 16/2019

Artikel

Deutsche Protestanten in Paris teilen Schock über Notre-Dame-Brand

Deutsche Protestanten in Paris teilen Schock über Notre-Dame-Brand

Foto: epd

Notre-Dame de Paris gilt als Inbegriff gotischer Baukunst. Die mehr als 850 Jahre alte Kathedrale auf der Seine-Insel Ile de la Cité ist neben dem Eiffelturm das wohl bekannteste Wahrzeichen von Paris und wird jährlich von rund 13 Millionen Menschen besucht. Die Bedeutung des nun bei einem Brand schwer beschädigten Bauwerks für Frankreich und Paris geht weit über seinen bau- und kunstgeschichtlichen Rang hinaus. Der evangelische Pressedienst berichtet über die Stimmen aus den Reihen der deutschen Protestanten in Paris.

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„Schade, dass wir so viel über Waffen reden“

„Schade, dass wir so viel über Waffen reden“

(Von links nach rechts): Özlem Alev Demirel (Die Linke), Ska Keller (Grüne), Katarina Barley (SPD), Moderatorin Anke Plättner, Daniel Caspary (CDU), Til Mansmann (FDP). Foto: Uli Schulte Döinghaus

Vor den Wahlen zum Europäischen Parlament luden „Brot für die Welt“ und „Misereor“ Spitzenparlamentarier zur Debatte um den Themenkreis „Frieden“, „Gerechtigkeit“ und „Bewahrung der Schöpfung“ ein. Uli Schulte Döinghaus war dabei.

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Gottes Realität ist stärker

Gottes Realität ist stärker

Fra Angelico, Freskenzyklus im Dominikanerkloster San Marco in Florenz, Szene: Kreuzigung mit Lanzenstich des Hauptmanns Longinus, etwa 1437–1446, Museum San Marco Florenz. Foto: Public Domain (via wikimedia)

Der Lanzenstich des römischen Soldaten rettete Jesus das Leben. Das Buch „Kein Tod auf Golgatha“ von Johannes Fried belebt diese alte These wieder. Gab es da also gar kein göttliches Eingreifen? Keine Auferstehung? Christoph Markschies nimmt das Buch kritisch in die Mangel. Er spricht von „Besserwisserei ex post“ und von „haltlosen Spekulationen“.

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