Friedlich mit allen zusammenleben

Friedlich mit allen zusammenleben

Foto: epd

Zwei Adventskerzen brennen bereits, am Sonntag bekommt der dritte Docht seine Flammenhaube. Nur zwei Tage später werden allerdings ganz andere Kerzen angezündet – Gedenkkerzen. Denn der 19. Dezember wird zum traurigen ersten Jahrestag des Terroranschlags am Berliner Breitscheidplatz. An der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche wird das Mahnmal eingeweiht. Martin Germer, Pfarrer an der Kirche, widmet sich der Inschrift „Für ein friedliches Miteinander aller Menschen“. Ist dieser Satz in Anbetracht der terroristischen Gräueltat nicht zu harmlos formuliert? 

Hier gibt es den kompletten Titelkommentar.

Weitere Meldungen

Jüdischer Zeitzeuge sprach mit Schülern

Jüdischer Zeitzeuge sprach mit Schülern

Solomon Parente (*1950) aus Griechenland, dessen Eltern den Holocaust überlebten, war am 9. November auf Einladung der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in der Martin-Luther-Gemeinde in Berlin-Neukölln zu Gast. Parente sprach vor mehr als 200 Gästen, darunter 80 Schülerinnen und Schülern der Evangelischen Schule Neukölln, über seinen Kampf gegen Antisemitismus und für die jüdische Gemeinde in Thessaloniki. Anschließend wurde der Opfer der Pogromnacht 1938 mit einem Gottesdienst gedacht. 
Text: dk, Foto: ASF

In zwölf Etappen nach Wittenberg

In zwölf Etappen nach Wittenberg

Die Wandergruppe der Evangelischen Sportarbeit Berlin-Brandenburg machte sich in zwölf Etappen auf den Weg zur Schlosskirche Wittenberg, die sie am 21. Oktober erreichte. Los ging es im Berliner Dom. Auf den Etappen in verschiedene Kirchen erhielten die Teilnehmer Kirchenstempel in ihren Wanderpass. Pfarrer und Mitglieder des Gemeindekirchenrates öffneten für sie ihre Türen wie hier in Nudow (Foto). Gerd Patra (rechts) überreichte dort Thomas Engelhardt, Mitglied des Gemeindekirchenrates, ein Fahnenband der Wandergruppe.
Text: dk, Foto: privat

EKD-Synode berät Nachfinanzierung des Festjahres

EKD-Synode berät Nachfinanzierung des Festjahres

Bei der EKD-Synode, die vom 12. bis 15. November in Bonn zusammenkommt, wird es bei den finanziellen Debatten noch einmal um das Reformationsjubiläum gehen. Irmgard Schwaetzer, Präses der EKD, sprach von einem noch nicht genau bezifferten „Nachfinanzierungsbedarf“ und verwies auf die Besucherzahlen der Weltausstellung Reformation, die nicht den Erwartungen entsprochen hätten.
Text und Foto: epd

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Aktuelle Ausgabe: 51/2017

Artikel

Das Vaterunser neu übersetzen?

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Der Teufel zeigt Jesus die Welt. Gemälde von Duccio di Buoninsegna, von 1308-1311.
Abbildung: The Yorck Project, p.d.

Es ist das bekannteste Gebet der Christenheit – das Vaterunser. Es soll auf Jesus selbst zurückgehen und wird in jedem Gottesdienst gesprochen. Und nun soll es umformuliert werden? Das wünscht sich Papst Franziskus. Den Satz „Und führe uns nicht in Versuchung“ betrachtet er als „schlechte Übersetzung“. Die Evangelische Kirche in Deutschland aber verkündete auf ihrer Facebook-Seite, bei der gewohnten Version zu bleiben. Dies geschah in den Augen von Wolf Krötke zu abrupt und zu wenig argumentativ. Der Theologieprofessor versucht sich an einer Erläuterung, für die der Papst in seinem Interview keine rechte Gelegenheit hatte.

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Meine Hoffnung ist stärker als meine Angst

Meine Hoffnung ist stärker als meine Angst

Das Jesuskind als Symbol des Anfangs — voller Hoffnung und ohne Erwartungen.
Foto: pixabay.com

Weihnachten ist ein Trotzdem-Fest. Das sagen Kara und Wolfgang Huber. Es geht um ein großes Trotzdem vor der dunklen Kulisse des Weltgeschehens. Um das Hoffnungstiften und Hoffnunghaben trotz Terroranschlägen, trotz angespannter Zeiten und aufgestauter Ängste. In seinem Buch „Es geschieht aus Liebe“ widmet sich das Autorenehepaar verschiedenen Aspekten rund um das Christfest. Wir drucken einen Auszug.

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„Die Leute hier sagen oft danke“

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Hinweis auf das Nachtcafé an der Kirchentür. Foto: Judith Jenner

Wer in einer kalten Vollmondnacht ohne Dach über dem Kopf da steht, dem können die Gruselmärchen von Werwölfen fast wohlig erscheinen. Immerhin haben diese einen wärmenden Pelz am Leib. In eben so einer Nacht war Judith Jenner zu Besuch im Nachtcafé der Neuköllner Phillipp-Melanchthon-Kirche. Jeden Sonnabend in der kalten Jahreszeit werden hier die Türen für Obdachlose geöffnet. Judith Jenner sah sich um.

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Wem gehört die Heilige Stadt?

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Jerusalem mit der Kuppel des Felsendoms und der Klagemauer.    Foto: F. Höhn

US-Präsident Donald Trump verkündete in der vergangenen Woche, dass die USA Jerusalem als Hauptstadt
Israels anerkennt. Daraufhin kam es weltweit zu Empörung, in Israel und den palästinensichen Gebieten zu gewaltsamen Demonstrationen. Doch in der Stadt selbst reagieren die Gläubigen überraschend gelassen.

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Willkommen in der Stadt des Friedens

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Vom Tempelberg in Jerusalem aus fuhr Mohammed auf seinem fliegenden Pferd in den Himmel auf. Iranische Lithographie, circa 1940–1960.
Foto: Sammlung Puin/Jüdisches Museum Berlin

Das Jüdischen Museum Berlin zeigt die Geschichte der Stadt, um die sich Juden, Christen und Muslime seit Jahrtausenden streiten: Jerusalem. Ein Artikel von Ingeburg Schwibbe über eine Ausstellung von höchster Aktualität.

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