Hand in Hand

Hand in Hand

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Hände haben eine ungeheure Macht. Mit ihnen kann man andere festhalten und Trost spenden, die schönste Musik spielen und sogar sprechen. Doch man kann sie auch für üble Zwecke nutzen. Mit ihnen zerstören, töten und Unheil schaffen. Nach dem Anschlag in Nizza wissen viele nicht, ob sie die Hände falten oder zu Fäusten ballen sollen. Propst Christian Stäblein mit einem Titelkommentar über die Handhabung des Schmerzes.

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Trauergottesdienst für Opfer von Nizza im Berliner Dom

Trauergottesdienst für Opfer von Nizza im Berliner Dom

Mit einem ökumenischen Gottesdienst ist am Montag (18.07.) im Berliner Dom der Opfer des Terroran­schlages von Nizza gedacht worden. Eingeladen waren vor allem Schüler und Lehrer der zehn ­Berliner Schulen, die sich zum ­Zeitpunkt des Anschlags in Nizza aufgehalten hatten. Propst Christian Stäblein erinnerte in seiner Ansprache an „unerträgliche Bilder des Schreckens“ und an „quälende Angst und Ungewissheit“. Stäblein betonte aber auch das friedens­stiftende Element der Religionen.
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Deutsche Telefonseelsorge wird 60 Jahre alt

Deutsche Telefonseelsorge wird 60 Jahre alt

1956 entstand in Berlin die erste Anlaufstelle der Telefonseelsorge in Deutschland, gegründet von dem Arzt und Theologen Klaus Thomas. Die Organisation nannte sich zunächst "Ärztliche Lebensmüdenbetreuung". Mittlerweile gibt es ein bundesweites Netz mit 105 örtlichen Stellen und 7.500 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Seit 60 Jahren ist die Telefonseelsorge jeden Tag 24 Stunden lang erreichbar.
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Ausstellung in Berlin widmet sich widerständiger Kunst in der DDR

Ausstellung in Berlin widmet sich widerständiger Kunst in der DDR

Eine am Freitagabend (15.07.) im Berliner Martin-Gropius-Bau eröffnete Ausstellung "Gegenstimmen. Kunst in der DDR 1976-1989" versammelt erstmals ausschließlich Positionen kritischer und nichtstaatstragender Künstler aus den letzten Jahren der DDR. Ausgangspunkt ist der 40. Jahrestag der Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann im November 1976, auf die zahlreiche Kulturschaffende damals mit Protesten reagierten. Die Schau zeigt 160 Arbeiten - Malerei, Skulptur, Installation und Fotografie von 78 Künstlern.
Text und Foto: epd

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Aktuelle Ausgabe: 30/2016

Artikel

Lügen und Einschüchterung

Lügen und Einschüchterung

Foto: Achim Schmid

Wenn ein Bischof Diktator spielt – der Bischof der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Ukraine (DELKU), Serge Maschewski, ließ seine Kirche spüren, dass im Wein nicht immer die Wahrheit liegt. Er leugnete sein Alkoholproblem und begann seine Amtszeit mit Lügen und Vertrauensbrüchen. Doch es sollte noch schlimmer kommen: Mittlerweile ist die DELKU um mehr als ein Drittel ihrer Gemeinden geschrumpft, von Entlassungen und Einschüchterungen gezeichnet und in ihrer Organisation zerstört. Thomas Greif erzählt, was geschah. 

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Calvin

Calvin

Calvin war ein Flüchtling. Wegen seines Glaubens blieb dem Reformatoren nur der Weg ins Exil. Denn in Frankreich war die Reformation in blutigen Anfängen stecken geblieben. Michael Beintker über die Geschichte und die Theologie Johannes Calvins. 

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Herz gesucht

Herz gesucht

Foto: Raphael Schmidt

Wenn für eine 28-Jährige schon das Treppensteigen plötzlich an Extremsport grenzt, ist eines klar: Irgendetwas liegt gewaltig im Argen. Bei der Görlitzerin Bianca Twupack wurde ein Tumor festgestellt, der ihre Herzleistung auf ein Viertel des Normalwertes drosselt. Doch die junge Frau hat keine Angst. Sie schöpft Hoffnung aus ihrem Glauben. Und das, obwohl sie noch vor einiger Zeit „nichts mit dem Christentum zu tun haben wollte“. Während ihres Freiwilligen Sozialen Jahres im Görlitzer Paul-Gerhardt-Haus änderte sich diese Einstellung. Raphael Schmidt sprach mit ihr über die Krankheit und ihren Glauben. 

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Leidenschaftlicher Beobachter

Leidenschaftlicher Beobachter

Siegfried Ringhandt war nach 1945 ein bedeutender Mann der Kirche – Hilfsprediger der Bekennenden Kirche, Superintendent, Studentenpfarrer und dann bis 1973 Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg (Region Ost). Dass er nebenbei auch noch ein begabter Maler war, wussten nur wenige. Nun zeigt eine Ausstellung in der Dorfkirche von Illmersdorf im Kirchenkreis Zossen-Fläming anlässlich seines 110. Geburtstages am 23. Mai 30 seiner Zeichnungen und Aquarelle. Ein Artikel von Christoph Wetzel.

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