Stimme der Kirche – so wichtig wie nie

Stimme der Kirche – so wichtig wie nie

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Tag für Tag rückt es näher, das Datum für den EU-Ausstritt des Vereinigten Königreichs. Vorgesehen ist der 29. März. Der sogenannte Brexit spaltet Großbritannien. Auch die Anglikanische Kirche. Auffällig ist, dass die Mehrheit der Pfarrerinnen und Pfarrer gegen den Austritt ist, während die meisten ihrer Gemeindeglieder diesen befürworten. Wie kommt das? Alison Joyce, Pfarrerin an der St. Brides-Church in London kommentiert den Brexit-Prozess aus kirchlicher Sicht.

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Weitere Meldungen

Evangelischer Arbeitskreis kritisiert neuen Feiertag

Berlin/epd Der Evangelische Arbeitskreis der CDU (EAK) Berlin-Brandenburg kritisiert die Einführung des Weltfrauentages am 8. März als neuen Berliner Feiertag. SPD und Grüne im Berliner Senat hätten sich von der ideologischen Linken in Berlin ins Abseits führen lassen, erklärte der Arbeitskreis. Senat und Berliner Abgeordnetenhaus sollten diese Entscheidung revidieren und stattdessen, wie von der Mehrheit der Berliner gewollt, den Reformationstag am 31. Oktober einführen.

Der Internationale Frauentag als neuer Feiertag in Berlin war Ende ­Januar mit der Mehrheit der rot-rot-grünen Regierungsfraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen worden.

Tempolimit auf Autobahnen

Tempolimit auf Autobahnen

Magdeburg/epd Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) will mit einer Petition ein Tempolimit von 130 Kilometer pro Stunde auf ­Autobahnen durchsetzen. Ab voraussichtlich 6. März sollen dazu in­nerhalb von vier Wochen 50000 Unterschriften gesammelt werden, damit eine Anhörung im Petitionsausschuss des Bundestages erfolgen könne, sagte EKM-Gemeindedezernent Christian Fuhrmann in Magdeburg. Dadurch sollen mindestens zwei Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart werden.
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Besser schlafen dank Gott

Besser schlafen dank Gott

San Antonio/dk Ein starker Glaube könnte der Schlüssel zu einem gesunden Schlaf sein – das zeigt eine Studie der US-amerikanischen Universitäten von Texas und Arizona, von der der „Religion News Service“ berichtet. Menschen, die an Vergebung glauben und eine starke Beziehung zu Gott haben, schlafen schneller ein, schlafen länger und fühlen sich am Morgen ausgeruhter, so Terrence D. Hill, einer der Co-Autoren der Studie. Die Ergebnisse überraschten ihn nicht: „Wenn man an eine höhere Macht glaubt, die auf einen aufpasst, weiß man, dass alles Jetzige, alles Welt­liche nur temporär ist.“
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Aktuelle Ausgabe: 07/2019

Artikel

Kandidatin mit Sendungsbewusstsein

Kandidatin mit Sendungsbewusstsein

Klar und einfach predigte Heidrun Dörken und zeichnete ein fröhliches Bild vom Glauben und einer Kirche, die sich selbst positiv in die Zukunft wenden solle. Foto: Rolf Zöllner/epd

Heidrun Dörken möchte die erste Bischöfin der EKBO werden. Am vergangenen Sonntag stellte sie sich als Kandidatin für die Nachfolge von Markus Dröge in der Berliner St. Marienkirche vor. Die Sendebeauftragte der Evangelischen Kirchen in Hessen für den Hessischen Rundfunk fand auch ohne Radio die richtigen Frequenzen, um die Zuhörenden zu erreichen. Friederike Höhn berichtet über Dörkens Vortrag und was die Kandidatin mit der Tochter des AfD-Fraktionsvorsitzenden Alexander Gauland zu tun hatte.

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Die Vorfreude steigt

Die Vorfreude steigt

Die Cansteinsche Bibelanstalt stellt Bibelszenen mit Lego nach. Foto: Cansteinsche Bibelanstalt

Der Kirchentagssonntag am 17. Februar wird bundesweit gefeiert, der Kirchentag selbst findet im Juni in Dortmund statt. Selbstverständlich ist unsere Landeskirche mit von der Partie. Wir stellen vier Gruppen und Personen aus der EKBO vor, die dabei sein werden. Zum Beispiel den 29-jährigen Vikar Kevin Jessa, der als Teil der ehrenamtlichen „Feuerwehr“ sinnbildliche Brände löschen wird. Und die von Cansteinsche Bibelanstalt, die dazu einlädt, Bibelszenen mit Legosteinen nachzubauen. Die Vorfreude auf den Kirchentag steigt.

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Bloßes Protestwählen ist unverantwortlich

Bloßes Protestwählen ist unverantwortlich

Im vorigen Jahr nahm Bischof Markus Dröge als Redner an der Solidaritäts­aktion „Berlin trägt Kippa“ für jüdische Mitbürger*innen teil. Foto: epd-bild/Christian Ditsch

Auf dem Kirchentag 2017 in Berlin diskutierte Bischof Markus Dröge mit der damaligen Sprecherin von „Christen in der AfD“, Anette Schultner. Als ­„verpasste Chance“ bezeichnete er die Entscheidung des Deutschen Evange­lischen Kirchentages, zwei Jahre später in Dortmund keine AfD-Mitglieder auf ­Podien einzuladen. Mit Yvonne Jennerjahn und Jens Büttner vom Evange­lischen Pressedienst sprach Bischof Markus Dröge über Rechtspopulismus, die bevorstehende Landtagswahl in Brandenburg und die Einstufung der AfD als „Prüffall“ durch den Ver­fassungsschutz.

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In dunkler Zeit geweiht

In dunkler Zeit geweiht

Pfarrerin Gisela Kraft (l.) und Gemeindeglied Sabine Schröter organisieren die Jubiläums­feierlichkeiten. Foto: Gunnar Lammert-Türk

Die Jesus-Christus-Kirche in Berlin-Konradshöhe wurde in einer dunklen Zeit geweiht. Im Februar 1939 wurde sie als letzte Berliner Kirche vor dem Zweiten Weltkrieg fertiggestellt. Lässt sich daraus schließen, dass ihre Gemeinde der nationalsozialistischen Ideologie zugetan war? Gunnar Lammert-Türk geht der Geschichte der Kirche auf den Grund.

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Schaltzentrale der Gemeinde

Schaltzentrale der Gemeinde

Selten, aber doch mancherorts vorhanden: Ein Mann in der Gemeindebüro-Leitung. Foto: Alyibel/pixabay

Auch die Gemeindebüroleitung sorgt dafür, dass es gute und attraktive Gottesdienste gibt. Heike Heßler, Vorsitzende des ­Konventsrat der Mitarbeitenden in Gemeinde-, Kirchenkreis, Schul- und Friedhofsbüro sowie der Haus- und Kirchwarte, schreibt für unseren "Alles predigt"-Kurs.

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