Sind die Machos zurück?

Sind die Machos zurück?

Foto: pixabay.com

Was in Köln geschah, wirkt nach. Müssen Frauen Übergriffe von geflüchteten ­Männern ­befürchten? Angst macht sich breit, wird genährt durch Pauschalurteile. Was ist dran? Sind ­Männer unter den Flüchtlingen respektlose ­Machos und Männer aus Deutschland die Guten? Mit diesen Fragen setzt sich Martin Rosowski, Geschäftsführer des Evangelischen Zentrums Frauen und Männer in Hannover, auseinander.

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Bremens langjähriger Kirchenpräsident Brauer gestorben

Bremens langjähriger Kirchenpräsident Brauer gestorben

Heinz Hermann Brauer, Altpräsident der Bremischen Evangelischen Kirche, ist am Sonntag (31. Januar) in Bremen im Alter von 86 Jahren gestorben. Brauer wurde am 30. Mai 1929 in Langen bei Bremerhaven geboren und wuchs in Stade, Berlin, Prag und Bremen in einer christlich geprägten Familie auf. Er war ehemals der jüngste Kirchenpräsident der Bundesrepublik und leitete von 1972 bis zu seiner Pensionierung 1993 auch die Bremer Staatsanwaltschaft. Brauer war über Jahrzehnte Kirchenpräsident und damit auch höchster Repräsentant der bremischen Kirche. Text und Foto: epd

Speisen für Waisen

Speisen für Waisen

Die zum Islam konvertierte Pastorenenkelin, Iman Andrea Reimann (3.v.l.), Vorsitzende und Leiterin der Gemeinde des Deutschsprachigen Muslimkreises Berlin, hatte am 26. Januar Margot Käßmann, weitere Kirchenfrauen und einen befreundeten Rabbi in ihre Wohnung eingeladen. „Wer sich miteinander zum Essen an einen Tisch setzt, kommt ins Gespräch über Gott und die Welt“, freute sich Käßmann. Das interreligiöse Abendessen fand im Rahmen der bundesweiten Hilfsaktion „Speisen für Waisen“ von „Islamic Relief Deutschland“ statt. Die Geldspenden des Abends gehen an syrische Waisenkinder, die in Flüchtlingslagern im Libanon leben.
Text: Uwe Birnstein/Foto: Peter Himsel/Islamic Relief Deutschland

Europäischer Tag des Notrufs 112 am 11. Februar

Europäischer Tag des Notrufs 112 am 11. Februar

Am 11. Februar ist Tag des Notrufs 112. Der vom Europäischen Parlament, dem Rat der Europäischen Union und der EU-Kommission eingeführte Jahrestag soll darauf aufmerksam machen, dass in allen EU-Ländern Menschen in Not die 112 wählen können. So müssen Reisende in andere EU-Länder in Notsituationen nicht erst die nationalen Notrufnummern heraussuchen. In Deutschland können die Notrufe neben Deutsch auch in Englisch und mit Hilfe von Übersetzern auch in den anderen EU-Sprachen beantwortet werden. Text und Foto: epd

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Aktuelle Ausgabe: 06/2016

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Ein Spielzug weiter

Ein Spielzug weiter

Die vier Schülerbischöfe beim Abschlussgottesdienst am 29. Januar mit Superintendentin Beate Hornschuh-Böhm. Foto: Thorsten Wittke

Dass ein maroder Kicker-Tisch stabile Gemeinschaften fördern kann, stellten die vier Berliner Schülerbischöfe im Flüchtlingsheim Hermsdorf fest. Zusätzlich kam ihnen dabei die Idee, das Fußballspiel von der Tischplatte aufs echte Feld zu verlagern. Elf Flüchtlinge nahmen am Turnier teil. Denn hier hat das „Schießen“ nichts mit Krieg und Gewalt zu tun. Johanna Friese blickt zurück auf die zweimonatige Amtszeit der Schülerbischöfe aus Reinickendorf, unserem Kirchenkreis der Woche

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Jungfrau Maria als Königin

Jungfrau Maria als Königin

Foto: Wikipedia, CC-BY-3.0

Wussten Sie, dass die weltweit höchste Jesusstatue nur einige Autostunden von uns entfernt liegt? Sie steht in der polnischen Kleinstadt Swiebodzin nahe der Grenze zu Deutschland. Und sie ist nicht nur Größenrekordhalter, sondern mit ihrer goldenen Krone auch ein Symbol für die Bedeutung des Katholizismus in Polen. Dieser geht dort Hand in Hand mit der Nationalidentität. Und leider manchmal auch mit Ritualbesessenheit. Uwe von Seltmann nimmt beide Seiten der Medaille unter die Lupe. Auch im Hinblick auf die aktuelle politische Entwicklung.

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„Widerrufen kann ich nicht“

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Luther in Worms. Holzschnitt aus dem 16. Jahrhundert. Abbildung: Wikipedia

Luthers Auftreten auf dem Reichstag in Worms 1521 ist die Geburtsstunde der Ge­wissensfreiheit. Zum ersten Mal in der Geschichte berief sich ein Mensch vor Kaiser und Reich auf sein Gewissen – und zwar auf sein in Gottes Wort gefangenes Gewissen. Ein Artikel von Johannes Schilling, Professor für Kirchengeschichte an der Universität Kiel und Präsident der Luther-­Gesellschaft.

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Das Konzept bricht mit der Geschichte

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Foto: Stiftung Garnisonkirche

In Potsdam planen Befürworter und Gegner Mitte Februar ­Diskussionsrunden über den umstrittenen Wiederaufbau der Garnisonkirche, aber auch über die Gestaltung von Potsdams Mitte. Für den Wiederaufbau des Turmes liegt die Baugenehmigung vor. 16,8 Millionen der Gesamtprojektkosten von 37,8 Millionen Euro fehlen noch. Matthias Dombert, Jurist und Honorarprofessor an der Uni-Potsdam, engagiert sich dafür. Er ist neuer Vorsitzender der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche. Johanna Friese sprach mit ihm.

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