Ausbildung für ehemalige Kindersoldaten

Ausbildung für ehemalige Kindersoldaten

Das "Zentrum für professionelle und handwerkliche Ausbildung" in der Metropole Bukavu im Osten des Kongo wurde 1982 von der Baptistischen Kirche Zentralafrikas gegründet. Hier werden mit Unterstützung von "Brot für die Welt" ehemalige Kindersoldaten, frühere Straßenkinder, HIV-positive Frauen, Überlebende sexueller Gewalt und ledige Mütter in einer von 19 Fertigkeiten ausgebildet. Viele unterschiedliche Milizen kämpfen im Osten des Kongo seit Jahren um den Zugang zu wertvollen Rohstoffen wie Gold und Koltan. Die meisten Milizen verüben grausame Verbrechen an der Bevölkerung. Für die schlimmsten Gewalttaten bedienen sie sich der Kinder. Text und Foto: epd

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Deutsche Hilfswerke bauen Ebola-Isolierstationen in Liberia auf

Deutsche Hilfswerke bauen Ebola-Isolierstationen in Liberia auf

Im Kampf gegen die sich weiter ausbreitende Ebola-Epidemie bauen die Duisburger Hilfsorganisation I.S.A.R Germany und das Medikamentenhilfswerk "action medeor" aus Tönisvorst zwei Isolierstationen in Liberia auf. Am Mittwoch reist ein Team von I.S.A.R. in die liberianische Hauptstadt Monrovia, um dort für rund eine halbe Million Euro eine Isolierstation mit insgesamt 44 Betten aufzubauen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Angaben zufolge derzeit 220 Behandlungsplätze zur Verfügung gestellt. Mit den 44 zusätzlichen Betten werden die Behandlungsmöglichkeiten um gut 20 Prozent erweitert. Derzeit wütet in Westafrika die schwerste Ebola-Epidemie seit Entdeckung des Virus 1976. Text und Foto: epd

"Nie wieder Judenhass!" - Demonstration am Brandenburger Tor in Berlin

"Nie wieder Judenhass!" - Demonstration am Brandenburger Tor in Berlin

Mehrere tausend Menschen haben sich am Sonntagnachmittag (14. September) am Brandenburger Tor in Berlin versammelt, um gegen Judenhass in Deutschland und Europa zu protestieren. Initiiert wurde die Demonstration unter dem Motto "Steh auf! Nie wieder Judenhass!" vom Zentralrat der Juden in Deutschland. Der Zentralrat will mit der Kundgebung ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen. Hauptrednerin ist Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundespräsident Joachim Gauck ist Ehrengast. Text und Foto: epd

Synodentagung des DDR-Kirchenbundes im September 1989

Synodentagung des DDR-Kirchenbundes im September 1989

Die Synode des DDR-Kirchenbundes tagte im September 1989 in Eisenach (Thüringen). Fünf Tage diskutierten die Synodalen den Zustand der Gesellschaft. Das "Thema Nummer 1", das Verlassen des Landes, ist für die offizielle DDR kein Thema, obwohl allein über Ungarn, das seine Grenzen für DDR-Menschen geöffnet hat, Tag für Tag Tausende dem Land den Rücken kehren. Text und Foto: epd

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Aktuelle Ausgabe: 38/2014

Artikel

Demenz ist nie das Ende

Helga Rohra / lieber tot als dement? – Befragungen zeigen, dass viele Menschen lieber freiwillig aus dem Leben gehen würden, als mit Demenz zu leben. Furcht und Verunsicherung prägen die öffentliche Wahrnehmung der Krankheit. Helga Rohra möchte das ändern. Sie ist Sprecherin der Demenzbetroffenen in Europa und leidenschaftliche Mutmacherin. Im Titelkommentar spricht sie über „das andere Bild der Demenz“.

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Lebenssinn bilden

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Sabine Grenz und Matthias Spenn / Lebenssinn Marke Eigenbau. Wir leben in den Zeiten des Individualismus. Immer mehr Menschen lösen sich von Glaubenskonventionen und suchen sich eigene Orientierungswege. Spielt Religion dabei gar keine Rolle mehr? Dem Thema widmet sich eine Tagung des AKD.

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Geborgenheit ist wichtig bei Demenz

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Sibylle Sterzik / Wo habe ich die Brille hingelegt? Einfache Gedächtnisaussetzer sind besonders im fortgeschrittenen Alter normal. Doch wann muss man sich Sorgen machen? Welche Anzeichen unterscheiden eine Alzheimer-Erkrankung von einer normalen Gedächtnisabnahme? Sibylle Sterzik sprach mit der Chefärztin des Evangelischen Zentrums für Altersmedizin in Potsdam, Christine Eichler.

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Wohnen auf Gräbern

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Friederike Lübke / Darf man Friedhöfe entwidmen, um Wohnraum zu schaffen? Mit dieser Frage sehen sich das Land Berlin und viele Kirchengemeinden konfrontiert. Denn die Stadt wächst. Doch wie ist die Bebauung von Ruhestätten aus theologischer Sicht zu beurteilen? Eckhard Zemmrich, theologischer Referent bei der EKBO, hält sie für unbedenklich. Manch ein Angehöriger sieht das anders.

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