Tu doch was

Von Christina-Maria Bammel

„Ich bin wütend“. So der Titel einer Fortbildung; fix ist sie ausgebucht. Wut und Zorn, mal inszeniert, mal erschreckend echt und ungebremst. Einerseits nicht verkehrt: Zorn verleiht ja Kraft. Andererseits: Ist das Dazwischenrufen und Türen schmeißen mehr geworden? Ist es diese grassierende Unanständigkeit, die uns gerade auseinander treibt?

Es sind nicht die Gefühle an sich, die den Zusammenhalt gefährden. Gefühle sind da – ob komfortabel oder nicht – und anzunehmen. Etwas anderes alarmiert: Wenn das Ich seinen Willen nicht erhält, seine Ansichten nicht unterstützt und verstärkt bekommt, dann platzt es seinen wütenden Protest heraus. Konstruktiv geht anders; Erwachsensein auch! Der Text von Kurt

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