Melodie der Dankbarkeit

Von Sibylle Sterzik

Gottes Namen darfst Du nicht unnütz in den Mund nehmen. Das bekam ich als Kind und Jugendliche immer wieder in Christenlehre und Konfirmandenunterricht zu hören. Meine Eltern nahmen das auch zu Hause sehr ernst, was Luther in seiner Erklärung zum Zweiten Gebot „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht“ schrieb: Bei seinem Namen sollen wir nicht fluchen, schwören, zaubern, lügen oder trügen, schreibt er im Kleinen Katechismus weiter. Auch nicht bei Belanglosigkeiten. Genervt „Oh je“ zu sagen, ohne Jesus überhaupt im Sinn zu haben, missachtet Gottes Namen. So verstand ich das und bin bis heute dankbar für diese Übung in Respekt.

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