Fotogalerie: Asphalt – Ausstellung von Scopin

Noch bis zum 8. Mai ist in der Berliner St. Elisabeth-Kirche die Ausstellung „Asphalt“ von Scopin zu sehen.
Uwe Baumann hat sich ein Bild von den Werken gemacht und ein paar Fotos obendrein.

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„Thank you, lord.“

Foto: Heins-Joachim Lohmann

„Thank you, lord, for giving us food, right where we are.“ – Danke, Gott (Herr, Jesus, Jesus Christus), dass Du uns Essen gibst, egal wo wir uns befinden. So singt die Regenbogengruppe vor jeder Mahlzeit in Englisch, um dann auf Deutsch anzuschließen: Fröhlich sei das …essen. Smacznego (Polnisch: Guten Appetit). Alles abgeschlossen von einem Gemeinsamen an der Hand fassen im Kreis und begleitet von einer Bewegung, die den Griff an die Hosenträger der Blaumänner der mennonitischen Arbeiter kanadischer Felder auf dem zufriedenen Weg in die wohlverdiente Mittagspause imitiert. Dieses Ritual entwickelte sich im Lauf der Projekte aus der Addition von Traditionen der Teilnehmenden. In Israel bestanden am Anfang Hemmungen, den aus dem christlichen Kontext kommenden Essensbeginn auf ein trireligiöses Programm zu übertragen. Nachdem Rolf Martin den Ursprung aus der Geschichte von Regenbogen erklärte, waren alle einverstanden, das gemeinsame Essen so zu beginnen. (...)

Von Heinz-Joachim Lohmann

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Eröffnung des Regenbogens

Foto: Heins-Joachim Lohmann

Die Werkzeuge sind weggeräumt, der Regenbogen ist fertig, der Platz für die Eröffnung vorbereitet. Mehr als 200 Menschen versammeln sich, um dabei zu sein. Rolf Martin dankt der Stadt Premnitz für die Gastfreundschaft und die Überlassung des Schulgebäudes. Bürgermeister Wallenta und stellvertretender Superintendent Zastrow heben die Notwendigkeit solcher Projekte zur Herstellung von Frieden und den Hinweis auf die Wichtigkeit der Bewahrung der Schöpfung hervor. Klaus Gust erinnert, dass nun Regenbögen auf vier Kontinenten stehen und die Welt miteinander verbinden. Der Kindergarten „Flax und Krümel“ bringt eine kleine Gesangseinlage, die alle zum Mitmachen animiert. ...

Von Heinz-Joachim Lohmann

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Von Opfern und Tätern

Foto: Heins-Joachim Lohmann

Die Auseinandersetzung mit Gewalt und ihrer Überwindung begleitet das Regenbogenprojekt von Anfang an: Rassismus und soziale Deklassierung in Südafrika, USA, Paraguay und Serbien, der Nationalsozialismus in der Geschichte von Kreisau. In Israel, ähnlich wie an der Grenze zum Kosovo und seit der Teilnahme weißer Menschen aus Südafrika, arbeiteten Jugendliche zusammen, die durch ihre Herkunft in langjähriger gegenseitiger Abneigung verbunden sind. Die Erfahrungen, Resultate und Schlussfolgerungen aus Krieg und Bürgerkrieg sind ebenfalls wesentlich für Beginn und Verlauf der unterschiedlichen Begegnungen. Die Überwindung der deutschen Teilung als Folge des zweiten Weltkrieges gehörte zu den Grundüberlegungen, den Austausch und den Bau der Spielplätze in Gang zu setzen. Die biblische Regenbogengeschichte setzt einen neuen Anfang nach einer Zeit des Durcheinanders und der Vernichtung. Damit wurde sie für uns zum Symbol des Aufbruchs in Deutschland und Südafrika in der Mitte der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts ...

Von Heinz-Joachim Lohmann

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Grußbotschaft in die Westbank

Fotos: Heins-Joachim Lohmann

Ein Jahr ist vergangen seit dem Regenbogenprojekt 2014 in Galiläa. Eine „WhatsApp“- Gruppe hielt den Kontakt unter den Teilnehmenden lebendig. Sie kommunizierten mittels Worten, Symbolen, Bildern, gratulierten sich gegenseitig zum Geburtstag, nahmen Teil an freudigen und traurigen Ereignissen im Leben der jeweils anderen. ... 

 

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Premnitz: Regenbogen vereint

In Premnitz (Brandenburg) entsteht ein neuer Ort des Miteinanders, ein Spielplatz, der "Regenbogen". Die Geschichte von "Regenbogen" beginnt 1998 in Soweto. Ein Pfarrer aus Lübeck in Schleswig-Holstein und einer aus Niedergörsdorf in Brandenburg beschlossen, gemeinsam mit einer gemischten Jugendgruppe aus West- und Ostdeutschland ein Workcamp in Südafrika durchzuführen... 

 

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Ein schwedischer Rettungsring

 

Foto: Charlotte Weber-Spanknebel

Die 18-jährige Charlotte Weber-Spanknebel aus Berlin-Neukölln lebt im Moment in Schweden. Dort nimmt sie am Freiwilligenprogramm des Berliner Missionswerkes teil und engagiert sich in einer schwedischen Kirchengemeinde. Ihr ständiger Begleiter: ein Armband mit 18 Glaubensperlen ....

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Abschiedskolumne: Gesegnetes Pferd

Foto: epd

In seiner Abschiedskolumne schreibt Veit Hoffmann über die Segnung eines Pferdes, über seinen Hund und über das Bellen und Wiehern im Himmel.

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Dem Alter ein Schnippchen schlagen?

Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards.     Foto: epd

Mit dem alt werden ist das so eine Sache. Nicht jedem fällt das leicht und deshalb macht der Beauty-Wahn auch vor dem Alter nicht halt. Nena, längst Großmutter, sieht aus wie ein Girlie. Weltklasse Fußballer Maradona könnte fast MAMAdona genannt werden, bei Berlusconi und Mode-Ikone Donatella Versace kann ich gar nicht hinschauen. Sie alle wollen dem biologischen Alter ein Schnippchen schlagen ...

Von Veit Hoffmann

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Du bist schön!

Wahre Schönheit strahlt von innen.      Foto: pixabay.com

Letzte Woche sorgte ein Foto für Aufregung. Es zeigt Supermodel Cindy Crawford in Unterwäsche. Aufgenommen 2013 für die mexikanische Ausgabe der Frauenzeitschrift Marie Claire. Eigentlich hätte die Aufnahme noch mit Filtern und Weichzeichnern bearbeitet werden müssen. Der faltige Bauch wäre so zum elastischen Sprungtuch geworden, die leichte Cellulite zu straffen Oberschenkeln. Doch das unbearbeitete Foto fand den Weg in die Öffentlichkeit und sorgte so für überraschend enorme Zustimmung. Cindy Crawford wurde für das mutige Bild mit Glückwünschen und Danksagungen aus aller Welt überschüttet. Endlich ein natürliches Körperbild, lautete die einhellige Meinung. Wir sehen eine natürliche 47-jährige Cindy Crawford, Mutter zweier Kinder. Kein Foto vor dem die Männerwelt schmachtend auf die Knie geht. Crawford äußerte sich nicht ...

Von Veit Hoffmann

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