Wirtin in der Kirchenklause

Wirtin in der Kirchenklause

Foto: Susanne Liedtke

Davon, dass die Glambecker Kirchenklause einmal eine Leichenhalle war, ist heute nichts mehr zu sehen. Auch Schnapsleichen gibt’s hier keine. Stattdessen wird geplaudert, gesungen und gerne mal „ein bisschen dämlich gequatscht“ – so formuliert es Karin Bernickel mit einem Augenzwinkern. Vor neun Jahren übernahm sie die Klause direkt neben der ersten Radwegekirche Deutschlands. An ihrem Tresen gibt es Humor, Kuchen und ein Radler nach dem Radeln. Susanne Liedtke besuchte sie im Rahmen der „die Kirche unterwegs“-Tour.

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Einmal im Leben ins ­Heilige Land

Einmal im Leben ins ­Heilige Land

Jerusalem mit der Kuppel der Al-Aqsa-Mosche, dem zugemauerten Goldenen Tor und den Friedhof davor. Foto: Archiv

Ein Traum vieler Christinnen und Christen: einmal die Orte der Bibel in Israel besuchen. In den Fußspuren Jesu durchs Land reisen. Dazu gibt es 2020 Gelegenheit mit der Ökumenischen Leserreise von „die Kirche“ und der katholischen Kirchenzeitung „Tag des Herrn“. Noch ist Zeit, sich für die Reise vom 10. bis 17. Februar anzumelden. Anmeldeschluss ist der 3. September. Welches Programm erwartet die Reisenden? Darüber sprach Sibylle Sterzik mit Reiseleiter Dirk Bock. Auch darüber, ob es gefährlich ist, nach Israel zu reisen.

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Kein Widerstand gegen Hitler?

Kein Widerstand gegen Hitler?

Büste des evangelischen Pfarrers und Widerstandskaempfers Dietrich Bonhoeffer in der Kapelle der KZ-Gedenkstaette Flossenbürg. Foto: epd

Für die evangelische Kirche ist Dietrich Bonhoeffer die zentrale Erinnerungsfigur für den christlichen Widerstand gegen die Diktatur. Der Pfarrer der Bekennenden Kirche wurde im April 1945 wegen seiner politischen Widerstandsaktivitäten ermordet. Die Erinnerung an ihn verdeutlicht aber auch das Feigenblatt der Kirche im Nationalsozialismus. Denn einen organisierten kirchlichen Widerstand gab es nicht, sagt der Politikwissenschaftler und Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin, Johannes Tuchel im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedient.

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Eine Gedenkkirche mit Zukunft

Eine Gedenkkirche mit Zukunft

Foto: epd

Um ihre Turmsanierung zu finanzieren, hat die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin unter anderem eine Methode gewählt, die anfänglich für Bedenken sorgte. Stichwort: Werbung. Ein riesiges Plakat des Technologiekonzerns Huawei bedeckt den Turm und wirbt für Handys. Die meisten bringen jedoch Verständnis auf. Denn es geht im Grunde um viel mehr als eine Sanierung. Norbert von Fransecky sprach mit Pfarrer Martin Germer.

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