Ruhm für die Mäzene

Ruhm für die Mäzene

Erinnerung an einen großen Mann: das ­Marmorgrabmal für Georg Dietloff von Arnim (1679­–1753) in der Boitzenburger Kirche. Foto: Claudia Rückert

Die Kirche St. Marien auf dem Berge, an der höchsten Stelle des Ortes ­gelegen, erblickt man bereits von weitem. Der Feldsteinsaal aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts mit späteren Um- und Anbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert ist in den vergangenen knapp 20 Jahren durch die Hilfe zahlreicher Fördermittel­geber saniert worden. Die Rettung der Boitzenburger Marien­kirche gehört damit zu den vielen kleinen Erfolgsgeschichten in der Landeskirche. Hire findet man das prachtvolle Grabdenkmal für Georg Dietloff von Arnim von etwas sechs Meter Höhe. Seine Familie war jahundertelang Patronatsfamilie der Kirche. 

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Händedruck und Küsschen

Händedruck und Küsschen

Das Graffiti an der Berliner East Side Gallery zeigt den Bruderkuss zwischen Leonid Breschnew und Erich Honecker. Übernahmen die Kommunisten den sozialistischen Bruderkuss aus der christlichen Liturgie als politisches Symbol? Foto: pixabay

In evangelischen Gottesdiensten in Deutschland ist er nach wie vor ein kleiner Moment der Irritation, vielleicht sogar ein Fremdkörper, in den meisten Kirchen der weltweiten Ökumene fester liturgischer Bestandteil: der Friedensgruß in Wort und Geste. Eine kurze Unterbrechung im Ablauf und in der Regel der einzige rituell vorgesehene ­Dialog und Körperkontakt der ­Feiernden untereinander. Während man sich in Deutschland und Nordeuropa eher die Hand schüttelt, kann es in Spanien und Lateinamerika passieren, dass die Feiernden sich mit Wangenküsschen links und rechts den Frieden weitergeben. Hierbei handelt es sich um den Friedensgruß. 

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Die Narben der Braunkohle

Die Narben der Braunkohle

Schmerzpunkt für die Klimapilger*innen: das Kraftwerk Jänschwalde, größtenteils betrieben mit Braunkohle. Foto: Friederike Höhn

Das Kraftwerk Jänschwalde soll bis 2030 weiterbetrieben werden. Für die Klimapilgerinnen- und Pilger, deren Weg (alle Etappen hier) sie nun durch Brandenburg führte, ist das unvereinbar mit den Zielen des Pariser Abkommens. Am vergangenen Wochenende passierten sie besondere Schmerzpunkte in Sachen Kohleabbau. Dass eben diese für andere Menschen aber auch Kraftpunkte sind, ließen sie sich vor Augen halten. Friederike Höhn pilgerte mit.

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Großzügig und freigiebig

Großzügig und freigiebig

Friedrich Schleiermacher (1768–1834) wirkte als reformierter Prediger an der Berliner Dreifaltigkeitskirche und lehrte Theologie. Foto: Wikipedia/CC0

Am Mittwoch der kommenden Woche jährt sich zum 250. Mal der Geburtstag Friedrich Schleiermachers. Propst Christian Stäblein setzte sich in seiner Kirchenzeitungskolumne bereits das ganze Jahr über regelmäßig mit Zitaten des Theologen und Reformers auseinander. Nun blickt er dem Jubiläumstag vorfreudig entgegen. Er stimmt ein Loblied an, macht gleichzeitig aber auch deutlich, dass eine echte Würdigung nicht ohne eine kritische Auseinandersetzung auskommt.

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