Gilbert & George

Gilbert & George

Gilbert&George in ihrer Ausstellung in der St.-Matthäus-Kirche. Foto: promo

Die Künstler Gilbert & George stellen in diesem Sommer zum ersten Mal ihre Werke in einer Kirche aus. Als Teil des Ausstellungsprojektes „Luther und die Avantgarde“ in Wittenberg zeigen sie Arbeiten aus ihrer Serie ­„Scapegoating Pictures“ – „Sündenbock-Bilder“ –, deren zentrales Thema Krieg und Religionskonflikte sind. Gilbert & George, die fast nur gemeinsam arbeiten, inszenieren ihr Leben als Kunst und verstehen sich als „lebendige Skulptur“. Seit 2008 sind sie verheiratet. Mit ihnen sprach der Kunstwissenschaftler Kay Heymer.

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Sich aus der Deckung trauen

Sich aus der Deckung trauen

Dass Haltung im Leben mehr ist als Brust raus, Bauch rein, hat Katrin Göring-Eckardt früh gelernt. Foto: promo/H. Weber

Katrin Göring-Eckardt ist seit Oktober 2013 neben Anton Hof­reiter Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. In den 80er Jahren studierte sie Theologie, ging aber 1988 in die Politik. Katrin Göring-Eckardt war von 2009 bis 2013 Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Mitglied im Rat der EKD. Im Kreuz Verlag ist nun ein Buch von ihr erschienen. Offen schreibt sie darin über ihre Kindheit und Jugend in der DDR, über Erfahrungen, die sie prägten – etwa ihre Besuche in Jugendgefängnissen oder der Reaktorunfall von Tschernobyl. Und wie ihr christliches Menschenbild ihre Politik beeinflusst.

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Wittenberg: 500 Jahre danach

Wittenberg: 500 Jahre danach

Filigrane Boote aus geflochtenen Holzlamellen auf dem Schwanenteich, zu ­Wasser gelassen von Salzburger Holzbau-Studierenden und Geflüchteten. Foto: r2017

Die größte Bibel der Welt, verspiegelte Stege auf einem Berg, ein Seelsorge-Riesenrad, zeitgenössische Kunst – all das ist die „Weltausstellung Reformation“ in Wittenberg. Bis zum 10. September ist sie noch im grünen Gürtel um die historische Altstadt Wittenbergs zu entdecken. Ein Spaziergang durch die „Weltausstellung Reformation“ mit ­Angelika Beer

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Cambio in Kuba – Kirche nach Castro

Cambio in Kuba – Kirche nach Castro

Maiparade in Mayabece auf Kuba. Die Bilder zeigen Fidel Castro, José Martí, Ernesto „Che“ Guevara. Foto: Patrick R. Schnabel

Wenige haben länger die ­Geschicke eines Landes ­bestimmt als Fidel Castro. Der Anführer der kubanischen Revolution ist im ­November 2016 verstorben. Nun besuchte Patrick Roger Schnabel, zuständig für den Kirchlichen Entwicklungsdienst in der Landeskirche, die Partner­kirchen in dem ­Inselstaat. Hier schildert er seine Eindrücke.

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