Wie im Himmel

Wie im Himmel

Stefan Schmuck, Kirchenmusiker und Chorleiter des Ensembles "sirventesberlin" hat 2008 den "NoonSong" nach Berlin-Wilmersdorf gebracht. Foto: Geri Chust, Berlin / © NoonSong e.V

"NoonSong" ist schon jetzt eine erfolgreiche Performance. Ulrike Mattern schaute sich an einem Sonnabend um 12 Uhr in der proppenvollen Kirche Am Hohenzollerndamm in Berlin-Wilmersdorf an, wie toll die gesangliche Gottesanbetung inklusive Lesung funktioniert.

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Kyrie und Gloria

Kyrie und Gloria

Das Gloria im Gottesdienst haben sich die Liturgen von den Engeln abgeschaut. Francesco Botticini, Engelschöre (1475, Ausschnitt), Foto: CC0

Auf die liturgischen Gesänge Kyrie und Gloria trifft der Gottesdienstbesucher und die Gottesdienstbesucherin im ­ersten Teil des Gottesdienstes.  Kyrie ist ein Kurzgebet an Gott mit der Bitte um sein Erbarmen. So beten Menschen in der Not ihres Lebens und wenden sich an den, von dem sie alles für ihr Leben erwarten. Das Gloria hingegen ist ein Gotteslob, das auf den Gesang der Engel nach der Geburt Jesu in Lukas 2,14 zurückgeht. Das evangelische Gottesdienstbuch sieht mehrere Gestaltungsmöglichkeiten für Kyrie und Gloria vor. 

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„Wir dürfen uns nicht wegducken“

„Wir dürfen uns nicht wegducken“

Zwei Themenschwerpunkte der Synode waren Jugend und Digitalisierung. Foto: epd

Am Mittwoch vergangener Woche ging die diesjährige Herbst­tagung der Synode der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) in Würzburg zu Ende. Schwerpunktthemen waren der sexuelle Missbrauch in der evangelischen Kirche, aber auch Digitalisierung und Jugend. Vor Ort war Harald Geywitz (47) aus Potsdam. Der Politikwissenschaftler ist einer von 120 EKD-Synodalen sowie Mitglied der Synode der EKBO. Was ihn während der Tagung besonders beschäftigt hat, sagt er im Interview mit Uli Schulte
Döinghaus.

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Das ganze Dorf nimmt Anteil

Das ganze Dorf nimmt Anteil

Das Blumenmeer auf den frischen Gräbern zeugt von der große Anteilnahme im Dorf. Foto: Susanne Liedtke

In der Prignitz ist die Begleitung zur letzten Ruhestätte noch eine Frage der Gemeinschaft. Doch die Kenntnis von Ritualen und Handlungen geht zunehmend verloren. Noch vor gut einer Generation habe das ganze Dorf bei der Beerdigung mit Hand angelegt. Dennoch hat auch auf dem Lande ein Wandel eingesetzt. Die meisten dieser Handlungen lägen nun in Händen der Bestattungsunternehmen.

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Zur Versöhnung gerufen

Zur Versöhnung gerufen

Die zerstörte Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-P014310 / CC-BY-SA 3.0

Am 22. November um 19.30 Uhr ­läuten die Glocken der Berliner Kirchen für 15 Minuten. Sie ­erinnern an den Abend des 22. November 1943, als 14 Kirchen in Berlin, unter anderem die Kaiser-­­Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, zerstört wurden. Um 19.30 Uhr gingen vor 75 Jahren die Alarm­sirenen los. Die Turmruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche erinnert heute an den Schrecken von damals und mahnt zum Frieden. 

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