Vertrieben aus dem Paradies

Vertrieben aus dem Paradies

Vorsitzender und Sprecher der chagossianischen Flüchtlinge: Olivier Bancoult an seinem Schreibtisch in seinem Büro, das nur wenige Kilometer von Mauritius‘ Hauptstadt Port Louis entfernt liegt. Er verließ als Vierjähriger seine Insel und durfte nicht mehr zurückkehren. Foto: Anja Boromandi

50 Jahre ist es her, dass Olivier Bancoult seine Heimat Chagos verlassen musste. Grund dafür ist eine US-Militärbasis, die den Einwohnern eine Rückkehr unmöglich macht. Von der Insel Mauritius aus kämpft er bis heute unermüdlich um Gerechtigkeit. Doch das politische Spiel mit den Großmächten USA und Großbritannien gleicht dem Kampf von David gegen Goliath. Ein Artikel von Anja Boromandi.

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Gerechte Sprache

Gerechte Sprache

Foto: epd

Männer exklusiv oder Frauen und andere mit eingeschlossen? Über eine geschlechtergerechte Sprache, in der alle gleich - berechtigt vorkommen, wird viel diskutiert. Auch in der Kirche. Eine Gruppe von Frauen in Hamburg formulierte bereits zum Kirchentag 2017 in Berlin alternative Texte zu Kirchentagsliedern. Diese wurden abgedruckt. Jetzt machen sich die Frauen daran, liturgische Texte im Gottesdienstbuch umzuformulieren. Claudia Brand, Mitglied der Hamburger Gruppe Lesben und Kirche mit einem Titelkommentar.

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Kinder auf den Thron

Kinder auf den Thron

Foto: Die Kinder in Prenzlau basteln den Thron. In Angermünde können sie sich darauf mit ihrer Krone fotografieren lassen.
Foto: Sophie Ludwig

Was Kinder nicht brauchen – davon ist die evangelische Kirche in der Uckermark überzeugt – sind immer neue Berge von Plastik im heimischen Spielzimmer. Beim Kirchentag der Uckermark am kommenden Sonntag in Angermünde wird Spielzeug selbst gebastelt. Und zwar aus Verpackungen, Bechern und allem, was sich noch wiederverwerten lässt. Unter dem Motto „Uns reicht‘s! – Genug für alle“  wird ein Zeichen gegen den Konsumwahn und für soziale Gerechtigkeit gesetzt. Ein Artikel von Constance Bürger. 

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Keine Angst vor luftigen Höhen

Keine Angst vor luftigen Höhen

Blick ins Dohlennest. Konrad Bauer freut sich über Nachwuchs. Foto: Cordula Möbius

Mit der Kirche lassen sich viele Berufe assoziieren: Pfarrerin, Küster, Organist. Der Begriff „Ornithologe“ dürfte in solchen Aufzählungen eher selten auftauchten. Konrad Bauer aus dem Havelland ist einer. Er kümmert sich um die gefiederten Untermieter in Gottes Haus. Denn mit ihren hohen Türmen sind Kirchen heißbegehrte Brutstätten für Dohlen, Falken und andere Vögel. Doch nicht überall sind sie gerne gesehen. Cordula Möbius schreibt über die Arbeit des Kirchturm-Ornithologen.

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