Theologe mit politischem Weitblick

Theologe mit politischem Weitblick

Aktiv im Widerstand gegen das NS-Regime, Kriegsdienstgegner in der Bundesrepublik, politischer Denker – und ganz nebenbei noch der wichtigste Theologe des 20. Jahrhunderts. Foto:Hans Lachmann/epd

Karl Barth ist der berühmteste Theologe des 20. Jahrhunderts. Viele Theologinnen und Theologen nennen ihn einen „protestantischen Kirchenvater“. Seine „Kirchliche Dogmatik“ bleibt zentraler Baustein des Theologiestudiums – auch schon für Professor Klaas Huizing. Er hat anlässlich des Todestages des Schweizer Theologen zwei Bücher veröffentlicht. Laurence Donath sprach mit ihm über die anhaltende Faszination für Barth und über dessen Engagement über die Theologie hinaus.

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­Menschenrechte #unteilbar

­Menschenrechte #unteilbar

Foto: epd

Wie sich Menschenrechtsverletzungen anfühlen, hat Peter Steudtner am eigenen Leib erfahren. Vier Monate lang befand sich der Aktivist im Jahr 2017 in türkischer Isolationshaft. Unrechtmäßig. Sein Titelkommentar zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember ist dennoch kein verbitterter. Er erzählt, was ihm beim Aushalten half, blickt auf die #unteilbar-Demo im vergangenen Oktober zurück und geht einer oft gestellten Frage nach: Können wir als Einzelne überhaupt etwas ändern?

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In Us We Trust

In Us We Trust

Sinn und Orientierung sind wichtig auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Institutionen wie die Kirche spielen dabei
für die Generation der 19- bis 27-Jährigen aber immer weniger eine Rolle. Foto: Alexander Scholle

Junge Menschen glauben vor allen an sich selbst. Das ist das Fazit einer EKD-Studie, die auf der Herbstsynode vorgestellt wurde. Die Institution Kirche ist bei den tausend Befragten zwischen 19 uns 27 Jahren so gut wie bedeutungslos. Nora Tschepe-Wiesinger suchte bei Christoph Ritter, dem Kreisjugendbeauftragten aus Oderland-Spree, Antworten. Er trennt klar zwischen kalten Kirchenbänken und Glaubensorientierung. Nach dem Motto: Nicht der Inhalt, sondern die Darbietung muss sich ändern.

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Ein Kirchenkreis wird geteilt

Ein Kirchenkreis wird geteilt

Hans-Christoph Schütt, Pfarrer in Welzow (Kirchenkreis Senftenberg-Spremberg), Superintendenten UIrike Menzel (Kirchenkreis Cottbus) und Thomas Köhler (Kirchenkreis Niederlausitz) ssetzen sich für ein Zusammengehen auf Augenhöhe ein (v.l.n.r.). Foto: Andreas Kirschke 

Am Anfang stand ein Brief von der Kirchenleitung aus Berlin: Im Dezember 2017 wurden die Kirchenkreise Cottbus, Niederlausitz und Senftenberg-Spremberg aufgefordert, über zukunftsfähige Strukturen nachzudenken. Hintergrund ist die sinkende Zahl der Gemeindeglieder. Hinzu kommt das Ende der Dienstzeit der Superintendentin Ulrike Menzel (Kirchenkreis Cottbus) und des Superintendenten Michael Moogk (Kirchenkreis Senftenberg-Spremberg) im Herbst 2019 sowie des Superintendenten Thomas Köhler (Kirchenkreis Niederlausitz) im September 2020.

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