Telefonseelsorge

Telefonseelsorge

Foto: DWBO/Nils Bornemann

Es ist später Abend. In der Kirchlichen TelefonSeelsorge klingelt das Telefon. Die ehrenamtliche Telefonseelsorgerin nimmt den Hörer ab und meldet sich mit ruhiger Stimme. Am anderen Ende der Leitung weint eine junge Frau. Die Seelsorgerin versucht sie zu beruhigen, fragt sie, wie sie ihr helfen kann, was passiert sei. Die junge Frau berichtet, sie habe an diesem Morgen von ihrem Frauenarzt erfahren, dass sie Brustkrebs hat. Sie ist Mitte 30, verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Sie hat furchtbare Angst und weiß nicht, wie sie es ihrem Mann beibringen soll, was aus ihr und ihrer Familie wird. Noch weiß niemand von ihrem Schick­salsschlag, nur ihr Arzt und die Seelsorgerin, eine fremde „Vertraute“ am anderen Ende der Leitung.

Uwe Müller ist ­Leiter der Kirchlichen Telefon­Seelsorge Berlin. Für den Glaubenskurs Diakonie schreibt er über das offene Ohr am anderen Ende der Leitung.

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Gut gekräht, EKBO-Hahn

Gut gekräht, EKBO-Hahn

Die Bewerbungsfrist für den EKBO-Hahn 2015 hat begonnen. Was ist eigentlich aus den prämierten Projekten der Vorjahre geworden? Susanne Liedtke hat bei den drei Preisträgern des vergangenen Wettbewerbs für Öffentlichkeitsarbeit der EKBO angefragt, ob der Hahn zwei Jahre später noch danach kräht?

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Partnerschaft zwischen Ost und West

Partnerschaft zwischen Ost und West

Foto: Luisa Meyer

Seit den 60er Jahren besteht die Partnerschaft zwischen den Kirchenkreisen Koblenz und Niederlausitz. Letzterer hieß damals noch Luckau und später Lübben. Bischof Markus Dröge war Superintendent in Koblenz, Ulrike Voigt Superintendentin in Lübben. Gemeinsam lassen sie die alten Zeiten Revue passieren und sprechen über Begegnungen und Unterschiede zwischen Ost und West. 

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Ehrenamt

Ehrenamt

Foto: epd

Kreativität kann bei der Ausübung eines Ehrenamtes nicht schaden. Da gibt es einen Freiwilligen, der mit seinem dementen Betreuungsgast Materialien auf dem Wertstoffhof sortiert, um dem ehemaligen BSR-Beschäftigten die Möglichkeit zu geben, wieder tätig zu sein. Eine andere Ehrenamtliche nahm ihren Betreuungsgast mit zum Karneval der Kulturen. Es gibt viele Möglichkeiten zu helfen. Doch was man nicht außer Acht lassen darf: Nicht jede Arbeit kann ohne weiteres von einem Ehrenamtlichen übernommen werden. Matthias Wirtz, Projektkoordinator der Diakonie Haltestelle, über Arbeitsvoraussetzungen und die Ausbildung freiwilliger Helfer.

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„Jedes Opfer ist zutiefst bedauerlich“

„Jedes Opfer ist zutiefst bedauerlich“

Foto: promo

Nach langen Wochen der Verhandlung stand Anfang Mai die neue Regierungskoalition in Israel. Ministerpräsident Netanjahu regiert nun mit einer konservativ-religiöse Koalition, deren Mehrheit mit 61 von 120 Sitzen allerdings hauchdünn ist. Amet Bick und Tilman Asmus Fischer sprachen mit Adi Farjon, der Pressesprecherin der Israelischen Botschaft, über den Dialog mit den Palästinensern, das Primat der Sicherheit und zivile Opfer im Gaza-Krieg.

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