Beten und das Gerechte tun

Beten und das Gerechte tun

Dietrich Bonhoeffer. Foto: Bundesarchiv, Bild 146-1987-074-16 / CC-BY-SA 3.0 (via wikimedia)

Sein unerbittlicher Einsatz im Widerstand gegen die national­sozialistische Diktatur ermutigt noch heute viele Menschen weltweit zu Widerständigkeit und politischem Engagement. Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) ließ sich nicht einschüchtern. Für Wolfgang Huber, früherer Bischof der Landeskirche und ehemaliger Ratsvorsitzender der EKD, ist Bonhoeffers Lebenswerk zu einem der stärksten theologischen Impulse geworden, die aus dem vergangenen Jahrhundert in unsere Gegenwart hinüberwirken. Bonhoeffer zeichnete für viele Christinnen und Christen ein zentrales Motiv für ihren persönlichen Glauben und die gemeinsame Verantwortung für Frieden und Gerechtigkeit: „Beten und Tun des Gerechten.“ 

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Zumutungen für die Stadt. Oder: Anders Fasten

Zumutungen für die Stadt. Oder: Anders Fasten

Foto: pixabay

Wieder wurde ein Obdachlosencamp geräumt. Zwei Männer und eine Frau lebten seit zwei Jahren unter einer S-Bahn-Brücke in ­Berlin-Mitte. Nicht zum ersten Mal entfernt der Stadt­bezirk Obdachlose. Dabei fehlen ­bezahlbare Wohnungen und viele haben Angst, ihren Wohnraum zu verlieren. Kürzlich forderte deshalb Bischof Markus Dröge mehr sozialen Wohnungsbau und schlug vor, auf ehemaligen Friedhofsflächen zu bauen. Zugleich ent­stehen ­Luxuswohnungen und stehen als Spekulationsobjekte leer.

Peter Storck, Pfarrer in Berlin-Kreuzberg und stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Stadtmitte mit einem Titelkommentar.

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Kandidatin mit Sendungsbewusstsein

Kandidatin mit Sendungsbewusstsein

Klar und einfach predigte Heidrun Dörken und zeichnete ein fröhliches Bild vom Glauben und einer Kirche, die sich selbst positiv in die Zukunft wenden solle. Foto: Rolf Zöllner/epd

Heidrun Dörken möchte die erste Bischöfin der EKBO werden. Am vergangenen Sonntag stellte sie sich als Kandidatin für die Nachfolge von Markus Dröge in der Berliner St. Marienkirche vor. Die Sendebeauftragte der Evangelischen Kirchen in Hessen für den Hessischen Rundfunk fand auch ohne Radio die richtigen Frequenzen, um die Zuhörenden zu erreichen. Friederike Höhn berichtet über Dörkens Vortrag und was die Kandidatin mit der Tochter des AfD-Fraktionsvorsitzenden Alexander Gauland zu tun hatte.

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Die Vorfreude steigt

Die Vorfreude steigt

Die Cansteinsche Bibelanstalt stellt Bibelszenen mit Lego nach. Foto: Cansteinsche Bibelanstalt

Der Kirchentagssonntag am 17. Februar wird bundesweit gefeiert, der Kirchentag selbst findet im Juni in Dortmund statt. Selbstverständlich ist unsere Landeskirche mit von der Partie. Wir stellen vier Gruppen und Personen aus der EKBO vor, die dabei sein werden. Zum Beispiel den 29-jährigen Vikar Kevin Jessa, der als Teil der ehrenamtlichen „Feuerwehr“ sinnbildliche Brände löschen wird. Und die von Cansteinsche Bibelanstalt, die dazu einlädt, Bibelszenen mit Legosteinen nachzubauen. Die Vorfreude auf den Kirchentag steigt.

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Bloßes Protestwählen ist unverantwortlich

Bloßes Protestwählen ist unverantwortlich

Im vorigen Jahr nahm Bischof Markus Dröge als Redner an der Solidaritäts­aktion „Berlin trägt Kippa“ für jüdische Mitbürger*innen teil. Foto: epd-bild/Christian Ditsch

Auf dem Kirchentag 2017 in Berlin diskutierte Bischof Markus Dröge mit der damaligen Sprecherin von „Christen in der AfD“, Anette Schultner. Als ­„verpasste Chance“ bezeichnete er die Entscheidung des Deutschen Evange­lischen Kirchentages, zwei Jahre später in Dortmund keine AfD-Mitglieder auf ­Podien einzuladen. Mit Yvonne Jennerjahn und Jens Büttner vom Evange­lischen Pressedienst sprach Bischof Markus Dröge über Rechtspopulismus, die bevorstehende Landtagswahl in Brandenburg und die Einstufung der AfD als „Prüffall“ durch den Ver­fassungsschutz.

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