Wer zuletzt lacht ...

Wer zuletzt lacht ...

Graffito aus Italien. Foto: Stefano Ferrario

Unsere Osterausgabe beginnt mit einer Ohrfeige von einem Engel. Genau die verlangt ein Redner in einer volkstümlichen russischen Geschichte als Gottesbeweis. Und tatsächlich bekommt er sie. In gewisser Weise. Der Ausgang der Erzählung, die Pfarrer Florian Kunz im Titelkommentar nachformuliert, erinnert ihn an den der Ostergeschichte. Er schreibt über das leere Grab als geniale Pointe, den Ätschi-Bätsch-Reflex der Jünger und das „haha, hallelu-ja“-Lachen im Gesangbuch.

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Weiter auf dem Weg zum gerechten Frieden

Weiter auf dem Weg zum gerechten Frieden

Singen gehört auch immer zur Landessynode dazu. Foto: Matthias Kauffmann 

Die Bischofswahl war zweifelsohne das medial präsenteste Thema der Landessynode der EKBO am vergangen Freitag und Samstag. Das einzige aber bei weitem nicht. Auch Themen wie ein eindeutigeres Friedenskonzept, ein konkreteres Missionsverständnis, Kirchenasyl und der Kohleausstieg standen auf der Agenda. Constance Bürger, Yvonne Jennerjahn vom Evangelischen Pressedienst und Sibylle Sterzik fassen zusammen.

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Was das Leben ausmacht

Was das Leben ausmacht

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant ein neues Gesetz zur Organspende. Demnach soll jeder Organspender werden – es sei denn, er widerspricht. Ein Kommentar von Ekkehard ­Kirchner, seit 2014 Seelsorger im Deutschen Herzzentrum Berlin und Vorsitzender des ­Klinischen ­Ethikkomitees. 

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Gott zum Anfassen

Gott zum Anfassen

Pfarrer Klaus Göldner traut ein Ehepaar in der evangelischen Kirche St. Johannes in Regensburg. Foto: epd

Felix Ritter ist eine Art liturgischer Flirtcoach. Der Dramaturg leitet Workshops für das Zentrum für Predigktkultur in Wittenberg und ist Trainer für ZDF-Gottesdienste. Mit der Gemeinde flirten heißt für ihn aber natürlich nicht, dass die Pfarrerin die Gottesdienstbesucher mit einem lasziven Augenzwinkern begrüßt. Es geht um Körpersprache. Um gelungene liturgische Gesten. Um Körpergebete. Felix Ritter erklärt, was ein Predigender tun kann, um nicht wie ein „Wackeldackel auf schwarzen Säcken“ zu wirken.

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Wie der Brexit den Frieden in Nordirland gefährdet

Wie der Brexit den Frieden in Nordirland gefährdet

Foto: epd

Mit dem Brexit und einer möglichen neuen Grenze zwischen Irland und Nordirland werden Wirklichkeiten geschaffen, die den Friedensprozess und die Stabilität in Nordirland gefährden. Diese könnten ­Nationalisten in Nordirland darin bestärken, offen für die Vereinigung mit der Republik Irland einzutreten. Vor 31 Jahren, am 10. April 1998, beendete das Belfast-Abkommen die gewaltsamen Unruhen in Nordirland. Sie forderten in fast 30 Jahren mehr als 3600 Tote. Die Folgen des Bürgerkrieges sind auch heute noch spürbar. Constance Bürger sprach mit dem Nordirlandexperten Bernhard Moltmann über die politische Rolle der Kirchen, Versöhnungsbemühungen innerhalb der Bevölkerung und die Auswirkungen des Brexit auf den Friedensprozess auf der Insel.

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