„Das alles stimmt mich hoffnungsvoll“

„Das alles stimmt mich hoffnungsvoll“

Martin Herche beim Kreuzweg 2017. Foto: Bettina Bertram 

Martin Herche war acht Jahre lang Generalsuperintendent des Sprengels Görlitz. Am Sonntag wird er mit einem Festgottesdienst in der Peterskirche in Görlitz in den Ruhestand verabschiedet. Im Interview mit Bettina Bertram spricht der Theologe über Kirche auf dem Land, den Strukturwandel in der Lausitz und seine Pläne für die Zukunft

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Gottes und Volkes Stimme

Gottes und Volkes Stimme


Am kommenden Sonntag wird in Bayern ein neuer Landtag gewählt. Seit diesem Sommer begrüßt das Kreuz in den Eingangsbereichen aller ­Behörden in Bayern Besucherinnen und Besucher. Im Wahl­programm der CSU steht: „Das Kreuz ist in erster Linie ein religiöses Symbol. Es ist aber auch das Symbol für Menschenwürde, Nächstenliebe und Toleranz.“ Die CSU wurde kritisiert, dass sie mit ihrem Kreuzerlass Stammwähler mobilisieren will. Kann man mit der Bibel Politik machen? Ein Auszug aus dem Vorwort aus: Nikolaus Schneider (Herausgeber), Glaube, Liebe, Hoffnung. Die Bibel der Politikerinnen und Politiker. Kreuz Verlag, Hamburg 2018, 224 Seiten, 24 Euro

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Nicht wegsperren: Es geht anders

Nicht wegsperren: Es geht anders

Das Leben wieder in den Griff bekommen – das gelingt nicht allen Kindern und Jugendlichen, die in ihrer Familie mit
Gewalt, Drogen oder Kriminalität konfrontiert werden. Foto: pixabay

In der „Passauer Neuen Presse“ wurde vor kurzem gemeldet, dass sich die Zahl der jungen Menschen, die in sogenannten geschlossenen Heimen untergebracht werden, in den letzten zehn Jahren von
6000 auf 15000 erhöht habe. Joachim Decker ­ärgert sich über diese Meldung. „Weil sie so nicht stimmt“, sagt er und erklärt, dass es sich um Gerichtsurteile handelt, nach denen geschlossen untergebracht werden kann. Decker ist Fachreferent für Erziehungshilfen bei der Diakonie Berlin-Brandenburg. 

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Was braucht es, zu helfen?

Was braucht es, zu helfen?

Dirk Berendt, Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung applaudiert: Der Leiter der JVA Tegel, Martin Riemer, und die Tochter von Harald Poelchau, Andrea Siemsen, enthüllten am 5. Oktober das Kunstwerk im Außenbereich. Darauf steht: „Was braucht es, einem Anderen zu helfen?“. Foto: Johanna Friese

Am 5. Oktober wäre Gefängnispfarrer Harald Poelchau 115 Jahre alt ­geworden. Aus diesem Anlass wurde eine lebensgroße Edelstahlfigur, die in einer Projektgruppe um die Künstlerin und frühere DDR-­Bürgerrechtlerin Katrin Hattenhauer sowie Inhaftierten der JVA-Tegel entstand, feierlich eingeweiht. Sie erinnert an den Mut des ­Gefängnisseelsorgers, der während der NS-Zeit etwa 1000 Menschen vor ihrer Hinrichtung begleitet hat. Johanna Friese sprach mit Marion Gardei, Beauftragte der Landeskirche für Erinnerungskultur. Sie ­unterstützte das einjährige Projekt.

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Schälen, garen, brutzeln

Schälen, garen, brutzeln

Die Blankenfelder Männer bereiten gemeinsam ihre Mahlzeit zu. Foto: Andrea von Fournier

Zugegeben: Etwas „herrentypisch“ geht es schon zu, wenn sich die Blankenfelder Männer ein Mal im Monat im Gemeindehaus treffen. Da wird der ein oder andere Kronkorken zum Ploppen gebracht, sich über Rasenmäher ausgetauscht und das Messer gezückt. Allerdings nur zum Zwiebelschneiden, Kartoffelnschälen et cetera. Denn im Vordergrund steht das gemeinschaftliche Essen. Andrea von Fournier stattete den geselligen Hobbyköchen einen Besuch ab. 

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