Was braucht es, zu helfen?

Poelchau Tegel

Dirk Berendt, Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung applaudiert: Der Leiter der JVA Tegel, Martin Riemer, und die Tochter von Harald Poelchau, Andrea Siemsen, enthüllten am 5. Oktober das Kunstwerk im Außenbereich. Darauf steht: „Was braucht es, einem Anderen zu helfen?“. Foto: Johanna Friese

Am 5. Oktober wäre Gefängnispfarrer Harald Poelchau 115 Jahre alt ­geworden. Aus diesem Anlass wurde eine lebensgroße Edelstahlfigur, die in einer Projektgruppe um die Künstlerin und frühere DDR-­Bürgerrechtlerin Katrin Hattenhauer sowie Inhaftierten der JVA-Tegel entstand, feierlich eingeweiht. Sie erinnert an den Mut des ­Gefängnisseelsorgers, der während der NS-Zeit etwa 1000 Menschen vor ihrer Hinrichtung begleitet hat. Johanna Friese sprach mit Marion Gardei, Beauftragte der Landeskirche für Erinnerungskultur. Sie ­unterstützte das einjährige Projekt.

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