Triumph des Lebens

Nachama: Juden in Deutschland

Foto: epd

Die Ermordung der Juden im Nationalsozialismus dürfen wir zweifelsohne nicht aus dem Gedächtnis verlieren. Doch genauso sollten wir aufpassen, dass uns Tränen, und zwar auch die rein sinnbildlichen, nicht die Sicht auf die Gegenwart verwischen. Denn was damals wohl niemand gedacht hätte: Heute, 70 Jahre später, ist jüdisches Leben wieder ein Teil der deutschen Gesellschaft. Rabbiner Andreas Nachama spricht von einem Triumph des Lebens. Die bestehenden Probleme klammert er dennoch nicht aus.

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Kommentar von Wolfgang Banse |

Den Leitartikel des Rabbiners nachama kann man nur beipflichten,was den Besuch von Gottesdiensten und christlichen Gotteshäusern anbetrifft.Jüdisches leben ikst immmer noch nicht Normalität,was die hohen Sicherheitsmaßnahmen vor den jüdischen Gotteshäusern(Synagogen) und anderen Einrichtungen betrifft.das Tragen der kippa ist gefährlich,was die jüngsten Übergriffe auf Menschen jüdischen Glaubens,hier Männer betrifft.Es ist nicht selbstverständlich,dass jüdische Menschen, in Deutschland leben,nach Deutschland ziehen,was man ihnen,den Angehörigen angetan hat,in der Zeitepoche von 1933-1945.Jüdisches leben gehört zu Deutschland ohne wenn und aber.Protestanten täten gut daran,im Hinblick auf das Reformationsjubiläum 2017. sich von Martin Luther zu distanzieren,im Hinblick auf seine Verhaltenskodexe im Bezug auf jüdische Menschen,Mitmenschen.