Stille im Freibad

Das Freibad ist nutzlos. Es besitzt eine Aura der Stille, der kein noch so hitziges Gewimmel etwas anhaben kann.
Foto: Etienne Girardet/unsplash

Wasser muss nicht aus der Taufschale stammen und durch die Hände eines oder einer Geistlichen gegangen sein, um einem spirituelle Augenblicke zu verschaffen. Selbst im überfüllten Schwimmbecken des Freibads zwischen rangelnden Kindern, Fritteusenfettgeruch und „Nicht vom Beckenrand springen!“-Megafonrufen erlebt Georg Magirius magische Momente. Momente der inneren Stille. Er schreibt über die Magie des Freibads, das die meiste Zeit des Jahres ruht, über das Gras unter den Füßen und das Chlorwasser auf der Haut. Eine Ode an die Nutzlosigkeit.

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