Rein kommt man ­umsonst, raus nicht?

Klingelbeutel von 1715.  ­Nationalmuseet, Dänemark. Foto: Arnold Mikkelsen, ­Wikimedia/CC BY-SA 2.5

Niemand muss für einen Gottesdienst Eintritt zahlen, doch beim Verlassen der Kirche geht es an der Kollektenschale vorbei. Oder der Klingelbeutel macht während des Gottesdienstes die Runde. Da kann man das Portemonnaie doch nicht einfach stecken lassen, oder? Superintendent und Kollektenausschuss-Vorsitzender Uwe Simon über richtiges Abkündigen und den Stellenwert der gottesdienstlichen Spendengabe. 

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Kommentar von Wolfgang Banse |

Niemand ist gezwungen während eines Gottesdienstes, Andacht eine Kollekte zu geben. Wenn man etwas in die Kollekten schale, Beutel hinein tut, da n geschieht dies frei willig.Das Kolekten aufkommen ist immer noch sehr groß. Gerade dann.wenn Katastrophen geschehen.Für die eigene Gemeinde wenn sie zweck bestimmt ist die Kollekte ist die Geberfreude auch groß. Sinnvoll wäre es, wenn man den Gottesdienstbesuchern, der Gemeinde einmal auf zeigen tut, wie der Weg der Kollekte zum Empfänger ist.Niemand braucht in Ängste zu verfallen, wenn er den Klingelbeutel, die Kollekten schale an sich vorbei gehen läßt, ohne etwas hinein zu tun. Auffallend ist, dass der Klingelbeutel, die Kollekten schale all zu oft an Geistlichen vorbei geführt wird.