Ohne Bürsten und Besen von Blinden

Blindenhilfswerk Berlin

Silvia Fröschner hat bis jetzt in der Blindenwerkstatt gearbeitet – nun will sie sich mit Korbflechten selbstständig machen. Foto: Uli Schulte Döinghaus

Ausverkauf: Seit Beginn dieses Jahres sind Werkstatt und Verkaufsstätte des Berliner Blindenhilfswerks geschlossen. Für ein rundes Dutzend Mitarbeiter gibt es in dem Verein keine Arbeit in ihren angestammten Handwerksberufen mehr. Fast alle waren seit vielen Jahren in den Werkstätten des Blindenhilfswerks damit beschäftigt, Besen und Bürsten herzustellen, Körbe zu flechten und Reparaturarbeiten zu erledigen – unter anderem auch für Kirchengemeinden. 

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Kommentar von Wolfgang Banse |

Die> Schließung der Werkstatt-und der Verkaufsstelle des Berliner Blindenhilfswerk ist ein großer Verlust für die dort Beschäftigten.Inklusion beinhaltet Eingliederung, Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt und am gesellschaftlichen Leben.Ziel sollte und muss es sein, Mensche3n mit einem Handicap auf dem ersten allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren.Leider übt die Kirche keine Vorbildsfunktipon aus,was Ausbildungs-und Arbeitsplätze für Menschen mit einem Handicap anbelangt.Nicht über Inklusion reden, debattieren,wie es auch wieder auf eine Fachtagung der Evangelischen Akademie zu Berlin geschehedn wird auf Schwanenwerder,sondern handeln ist angesagt. Worten müssen Taten folgen,nur so wirkt man als Kirche glaub-und aufrichtig.