Nicht wegsperren: Es geht anders

heime kinder erziehung

Das Leben wieder in den Griff bekommen – das gelingt nicht allen Kindern und Jugendlichen, die in ihrer Familie mit
Gewalt, Drogen oder Kriminalität konfrontiert werden. Foto: pixabay

In der „Passauer Neuen Presse“ wurde vor kurzem gemeldet, dass sich die Zahl der jungen Menschen, die in sogenannten geschlossenen Heimen untergebracht werden, in den letzten zehn Jahren von
6000 auf 15000 erhöht habe. Joachim Decker ­ärgert sich über diese Meldung. „Weil sie so nicht stimmt“, sagt er und erklärt, dass es sich um Gerichtsurteile handelt, nach denen geschlossen untergebracht werden kann. Decker ist Fachreferent für Erziehungshilfen bei der Diakonie Berlin-Brandenburg. 

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Kommentar von Wolfgang Banse |

Es gibt sinnvolle und effektivere Methoden im Hinblick auf das Weg schließen. In der ehemaligen DDR wurden Menschen, die nicht die Norm erfüllten, hier Behinderte auch weg geschlossen. Inklusion, Teilhabe haben einen höheren Erfolgs- Wert, als das Weg schließen, aus dem Verkehr ziehen.Einfacher und bequemer ist das Weg schließen, aber nicht effektiv, sinnvoll um in das "normale" Leben Fuß zu schaffen.