Kirche macht Heimat

Heimat Vieregge

Und die Kirche mittenmang: Luftaufnahme vom Dom zu Brandenburg/Havel. Foto: Gregor Rom/CC BY-SA 3.0 (via wikimedia commons)

In Brandenburg zeigt sich die enge Verbindung zwischen Heimat, Kirche und Glauben unter anderem an den vielen Fördervereinen für Kirchen in den Städten und Dörfern. In Kirchen sammeln sich die Menschen, hier finden sie eine Heimat. Für den Politikwissenschaftler Henning von Vieregge zeigt sich darin der Stellenwert der Kirche in der Gesellschaft. Ein Gespräch über Sinnstiftung, Verwurzelung und Zusammenarbeit. Die Fragen stellte Uli Schulte Döinghaus.

Ausgabe kaufen und Artikel lesen

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Wolfgang Banse |

Eine hierarchisch, mit Dogmen und Doktrinen aufgebaute Institution, wie es die Kirche ist, kann keine Heimat, weder geistlich, geistlich noch menschlich sein.Heimat ist da, wo man sich zuhause, angenommen fühlt.Dies trifft zunehmend für die Amtskirche, hier EKBO nicht zu.Die Kirche befindet sich in einer Krise, dies seit Jahrzehnten. Kirchenglieder laufen ihr weg.Zu recht. Was unterscheidet die Kirche vom Staat. Beide verwalten. Eine Klassengesellschaft ist innerhalb der Kirche erleb, erfahrbar. Kirche für andere, wie es Dietrich Bonhoeffer es einmal formulierte, damit können sich protestantische Gläubige identifizieren-nicht mit einer Kirche, die einen Beamtenstatus inne hat.