Die Kirche macht keine Revolution!

Die Kirche macht keine Revolution!

Bewaffnete Spartakisten ziehen im Januar 1919 durch eine der Straßen Berlins: Anfangs verläuft die Revolution relativ friedlich. Nach dem weit-gehend unblutigen Zusammenbruch des alten Herrschaftssystems kommt es jedoch im Januar und in den Folgemonaten zu einer Radikalisierung. Die linksextremen Spartakisten wollen eine Entscheidung gewaltsam auf der Straße erzwingen. Foto: akg-images/epd 

Als im November 1918 die Revolution begann, die gekrönten Häupter des Reiches stürzten und die Republik ausgerufen wurde, stand all das für die meisten protestantischen Theologen und Pfarrer im Widerspruch zur göttlichen Ordnung. Und die Revolutionäre waren meist auch keine Kirchenfreunde. Doch mit der Weimarer Verfassung standen die Kirchen 1919 plötzlich doch als Gewinner der ersten deutschen Demokratie da. Wie war es dazu gekommen? Ein Artikle von Friederike Höhn.

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Erinnern gehört zur Demokratie

Erinnern gehört zur Demokratie

Das Plakatmotiv zum Gedenkweg zeigt den Davidstern aus gebrochenem Glas. Plakat: Kakoii

Die evangelische Kirche soll zu ihren Fehlern stehen und dazu beitragen, dass sie sich nicht wiederholen, sagt Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein. Deshalb ruft sie mit anderen anlässlich von 80 Jahre Novemberpogrom am 8. November zu einem Gedenkweg in Berlin-Mitte auf. Gunnar Lammert-Türk sprach mit ihr darüber.

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Agende und Perikopenordnung

Agende und Perikopenordnung

In ihrer Anordnung im Regal haben die Evangelischen Gesangbücher auch eine gewisse Ordnung. Foto: Uwe Baumann

Die Agende ordnet den gottesdienstlichen Ablauf, lässt der Liturgin aber auch die situative Freiheit für persönliche Ideen. Ilsabe Alpermann, Leiterin die Arbeitsstelle Gottesdienst im Amt für kirchliche Dienste in Berlin schreibt für unseren "Alles predigt"-Kurs.

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Schokoladenpulver für den Frontsoldaten

Schokoladenpulver für den Frontsoldaten

„Zähneputzen im Kaffeetopf schmeckt doch nicht. (...) In 3 Wochen geht es ins Feld als Kanonenfutter wie die Unteroffiziere sagen.“ Brief von Georg Hobbing an seine Eltern vom 25. Februar 1915. Foto: Markusgemeinde Berlin-Steglitz/Dagmar Rossow

Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. Die Markusgemeinde in Berlin-Steglitz hat eine Ausstellung mit Erinnerungen der Familien aus dem Kiez zusammengestellt. Friederike Höhn berichtet.

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