Glauben und Leben eng verwachsen

Glauben und Leben eng verwachsen

Der jüdisch-christliche Dialog ist eines der Lebensthemen des künftigen Bischofs Christian Stäblein. Daher ist es ihm ein besonderes Anliegen, immer wieder sichtbare Zeichen für das friedliche Zusammenleben und gegen Antisemitismus und Ausgrenzung zu setzen, wie hier am 20. Oktober bei der Menschenkette vor der Neuen Synagoge in Berlin-Mitte nach dem Anschlag von Halle. Foto: Manuela Schneider/EKBO

Eine der Erwartungen, die Christian Stäblein, der neue Bischof der EKBO, an sich selbst hat, ist die, ein Hingucker zu sein. Dabei geht es ihm aber nicht um mehr Modebewusstsein im Amt oder eine extravagante Frisur auf der Kanzel, sondern darum, selbst jemand zu sein, der hinguckt. Was man allerdings nicht von ihm erwarten sollte, ist ein Masterplan – „So funktioniert unsere Kirche nicht.“ Friederike Höhn schreibt über Christian Stäblein und die vor ihm liegenden Herausforderungen.

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Wenn das so ist – Frankfurt (Oder)!

Wenn das so ist – Frankfurt (Oder)!

Pfarrerin Susanne Noack in ihrem Pfarrgarten. Foto: Bianca Krüger

„Ich fühl mich so leer. Ich fühl mich Brandenburg“, singt der Kabarettist Rainald Grebe in seinem wohl bekanntesten Lied. Vermutlich ist das stereotype Bild, das manch ein eingefleischter Großstädter vom Leben auf dem Land hat, damit gut beschrieben. Susanne Noack kann dieses Bild nicht bestätigen. Als Pfarrerin im Entsendungsdienst ist die 32-Jährige für die Dörfer Lichtenberg und Hohenwalde in der Kirchengemeinde Frankfurt (Oder) - Lebus zuständig. Nach dem Studium in Berlin zu bleiben, wäre für sie unvorstellbar gewesen. Bianca Krüger schreibt über die junge Pfarrerin auf dem Land. Ein neuer Teil unserer Serie „Das Landpfarramt“.

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Über Ländergrenzen hinweg

Über Ländergrenzen hinweg

Von der EKBO dabei: Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein, Superintendent Carsten Bolz, Missionsdirektor Christof Theilemann, Ökumenereferentin Barbara Deml, Pfarrer Florian Kunz, Pfarrerin Katharina Reinhardt und Pfarrer im Ruhestand Gottfried Brezger. Foto: privat

An der zweijährlich stattfinden Ökumenischen Coburg-Konferenz in Chichester/England nahm Mitte Oktober Barbara Deml teil. Sie ist landeskirchliche Pfarrerin für Ökumene und im Berliner Missionswerk zuständig für die Partnerschaft der EKBO mit der Kirche von England. Es trafen sich EKBO-Vertreter, aus dem katholischen Bistum Bamberg, aus dem Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Bayreuth und der anglikanischen Diözese Chichester. ­Aktuelles Thema der Konferenz 2019: „Die Antwort der Kirchen auf den Populismus. Dietrich Bonhoeffer und George Bell als Vorbilder“. Sibylle Sterzik sprach mit Barbara Deml über ein großes Vermächtnis, Rechtspopulismus und die Brückenfunktion von Partnerschaften.

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Vom friedlichen Klima weit entfernt

Vom friedlichen Klima weit entfernt

Pfarrer Jörg Michel zeigt das Plakat der diesjährigen Ökumenischen Friedensdekade, hier vor dem Altar im Martin-Luther-King-Haus der Kirchengemeinde Hoyerswerda-Neustadt. Foto: Andreas Kirschke

Seit dem 10. November treffen sich in Kirchengemeinden Chris­tinnen und Christen im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade, so auch in Hoyerswerda. Andreas Kirschke sprach mit dem dortigen Pfarrer Jörg Michel über das diesjährige Motiv „friedensklima“ und welche Kraft Friedensgebete haben. 

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